Folge 142: Enjoy your Pinot

Hallo liebe Weinfreunde,
endlich ist es soweit. Wir haben es geschafft mal eine Flasche zu bekommen und wir werden mal einen Pinot Noir aus dem Burgenland probieren. Der Vorschlag kam von einem unserer treuen Zuschauer „enjoy“. Danke nochmal für den Tipp. Hier kam auch wieder mehr unser Austriaexperte Praterralle zu Wort.
Viel Spaß euch!

Wagentristl Kreideberg Pinot Noir 2011. 40 von 50 Wernerpunkte

13 Antworten auf „Folge 142: Enjoy your Pinot“

  1. Ja eh. Marmeladinger ist ein Spitzname für Bundesdeutsche. Und sie heißen Marmeladinger, weil sie Konfitüre zu Marmelade sagen. Pinot aus dem Burgenland hab ich noch net probiert, kommt aber.

  2. Wagentristel aus Großhöflein im Burgenland kenn ich. Der 2011er PN Kreideberg hat 93 Punkte im Falstaff. Des mit dem halben Barrique habts ihr gut rausgeschmeckt. Ist nämlich Teilbarrique. Hätt ihn eher auf 41 42 geschätzt. Die roten Cuvées schmecken mir noch besser. Kommen die auch? Marmeladinger ist ja eh erklärt worden.

  3. Sehr nette Folge 🙂
    freut mich, dass er euch auch gefallen hat.
    Die Einschätzung bzgl. der Flaschenreife ist sicher richtig.
    Hab zuletzt den 2008er getrunken.
    Da war dann eigentlich nix mehr kratzig, soweit ich mich erinnere.

    1. Nochmals danke für den Tipp.
      Habe in letzter Zeit einige PNs aus Österreich probiert und Wagentristl spielt oben mit. Bin auf den Wein in drei Jahren gespannt.

      Beste Grüße aus Wien

      Praterralle

  4. Hi Hardy & Praterralle,

    spannende Folge der Wagentristl klingt nach einem PN mit gutem PGV – ist sicher mal eine Versuch wert (auch wenn ich deutlich spürbare Tannine im PN meist nicht so mag).

    Eine Frage beschäftigt mich schon länger (nicht nur hier): Ist es wirklich gut möglich den Preis eines Weins in die (Qualitäts-/Geschmack-)Bewertung mit einzubeziehen. Und wenn ja, was bedeutet das z.B. für einen ganz teuren, herausragenden Wein und einen sehr sehr günstigen, ganz guten Wein. Beide könnten durch die preisliche Auf- bzw. Abwertung die gleiche Punktzahl erreichen, wären aber von der Qualität / dem Geschmack nicht gleich gut..
    Macht es da vielleicht nicht mehr Sinn, neben den Punkten noch eine Bewertung (z.B. 0 bis 5 Sterne) für das PGV zu vergeben?

    Cheers p-no

    1. Servus p-no,

      das ist ne sehr gute Frage. Wir versuchen es dadurch zu lösen, meistens Weine der gleichen Preiskategorie miteinander zu vergleichen. Was auch nicht immer fair ist, denn ein Wein aus Deutschland ist oft günstiger als vergleichbare aus anderen Ländern im Weißweinbereich. Bei Rot haben die meisten guten Winzer eigentlich nachgezogen. Bei der Gesamtbewertung hast Du natürlich Recht. Eine sehr gute Literflasche könnte hier ganz oben stehen und Cheval Blanc irgendwo im Mittelfeld. Bisher waren wir selten im hochpreisigen Bereich, da wir ja vor allem Weine für Einsteiger präsentieren. Aber so mit der Zeit kommen natürlich auch immer mehr höherpreisige dazu. Müssen wir unbedingt diskutieren.

      Danke für den Denkanstoß

      Praterralle

      1. Stimmt schon, die meisten von Euch verkosteten Weine liegen sicher zwischen 8 und 25 Euro. Aber auch oder vor allem in diesem Preissegment spielen 5 Euro mehr oder weniger schon eine Rolle, besonders für Wein-Einsteiger. Somit kam und kommt es hier zu Auf- und Abwertungen, die aber nach m.E. nicht zu stark waren/sind.

        Ein (eher kommerzieller) Blogger zieht diese Genuss für Preisbewertung ganz konsequent durch und das auch noch im 100-Punkte-System. Ergebnis: Dutzende von banalen Italo-Weinen für 5 bis 10 Euro lande bei 99 und 100 Punkten.
        Für mich persönlich völlig wertlos in der Aussagekraft (okay auch sonst sind seine Empfehlungen nicht viel wert 😉 )

  5. Ist zwar ein krasser Themenwechsel, aber habt ihr in Zukunft auch einmal vor, einige Bordeaux-Blends zu testen? Anhand der diskutierten Weine seid ihr ja mehr die Pinotfreunde.

    1. wernervino – Hier geht es um Wein, das Probieren eines Weines und das Leben an sich. Was kann man gut finden? Welchen Wein sollte man trinken und welchen nicht? Wir benutzen ein 50 Punktesystem, um die Weine zu beschreiben, die wir hier auf diesem Blog vorstellen.
      wernervino sagt:

      Es wäre schon mal ne Idee. Wir müssen mal schauen ob wir was interessantes und finanzierbares finden.

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