Folge 725: Rheingaugutsweinraketen

Hallo zusammen,
heute wollen wir euch zwei Einstiegsweine vom Weingut Hamm präsentieren. Aurelia und Julius Hamm aus dem Rheingau machen schon seit einiger Zeit von sich Reden und führen das von Karl-Heinz Hamm 1990 auf Bioweinbau umgestellte Weingut weiter. So konnten wir auf der Mainzer Weinbörse auch einige ihrer Rieslinge probieren und waren von ihnen sehr angetan. Von trocken über feinherb zu feinfruchtig, war hier alles sehr schön und man konnte eine deutliche Handschrift erkennen. Deswegen gibt es heute die Gutsweine im Test. Die höheren Qualitätsstufen werden wir hier mit Sicherheit auch bald mal zeigen. Viel Spaß dabei.


Weingut Hamm Riesling trocken 2016. 42 von 50 Wernerpunkten
Weingut Hamm Dachsbau Riesling feinherb 2016. 42 von 50 Wernerpunkten

 

 

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3 Antworten auf „Folge 725: Rheingaugutsweinraketen“

  1. Schiefernoten dürften in Weinen des mittleren Rheingau (hier Oestricher und Winkeler Lagen) eigentlich nicht zu schmecken sein. Hier ist die Bodenformation fast ausschließlich Löss-Lehm über Quarzitgestein. Böden mit Schieferanteilen kommen dann erst im westlichen Rheingau (Z. B. Lorch) vor. Und bitte: niemals Reben lesen oder ernten (war auch witzigerweise mal eine Überschrift zu einem Weinartikel in einer nicht ganz unbekannten überregionalen Zeitung 🙂 🙂 Klugscheissermodus aus 🙂

    1. Hallo Bodo,
      ich hatte das auch schon öfters, daß Weine geschiefert haben, obwohl der zugehörige Boden sicher schieferfrei ist. Die chemischen Mechanismen, wie die Aromen letztlich zustande kommen, damit wir am Ende was schieferiges schmecken, sind anscheinend relativ komplex. Ich hab‘ mal gelesen, daß da nicht unbedingt direkt irgendwelche Schiefermoleküle in die Traube wandern, sondern daß es sich eher um organische Verbindungen handelt, die vornehmlich auf Schiefer anzutreffen sind, aber nicht ausschließlich. Somit schmeckt man den Boden eher mittelbar…

    2. wernervino – Hier geht es um Wein, das Probieren eines Weines und das Leben an sich. Was kann man gut finden? Welchen Wein sollte man trinken und welchen nicht? Wir benutzen ein 50 Punktesystem, um die Weine zu beschreiben, die wir hier auf diesem Blog vorstellen.
      wernervino sagt:

      Hallo Bodo,
      Danke für die Info. Der Dachsberg, von dem die Weine kommen enthält Lösslehm. Aber der Hauptteil besteht hier aus Quarzit-Rotschiefer. Der Wein hatte wirklich Schiefernoten. Probier ihn mal. Die Weine gibts sogar in Würzburg zu kaufen. Du wirst überrascht sein.

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