Folge 996: Sauvignon Blanc aus Deutschland – Macht es Spaß?

Hallo zusammen,
heute dreht sich alles um die Rebsorte Sauvignon Blanc. Diese Rebsorte wird auch in Deutschland immer beliebter und seit sie 1999 wiederzugelassen wurde. Ihre Geschichte geht aber weiter in die Vergangenheit zurück. Damals war sie vor allem als Muskatsilvaner bekannt. Heute werden über 1600ha Sauvignon Blanc wieder in Deutschland angebaut.
Wir wollen euch heute zwei Anbaugebiete präsentieren. Zum einen die Pfalz, in der sie eine große Rolle spielt und Franken, in der sie zwar immer mehr angebaut wird, aber eher eine ergänzende Rebsorte ist. Aus der Pfalz zeigen wir euch heute zwei Mal Sauvignon Blanc Fumé: Ein Mal von Katrin Wind und ein Mal von Oliver Zeter. Dazu gibt es zwei Erste Lagen aus Franken: Fürstenberg vom Weingut Horst Sauer und Küchenmeister vom Weingut Paul Weltner.
Also viel Spaß dabei und gönnt euch was Gutes.

Weingut Weltner Rödelseer Küchenmeister Sauvignon Blanc 2020. 42 Wernerpunkte
Weingut Horst Sauer Escherndorfer Fürstenberg Sauvignon Blanc 2018. 42 Wernerpunkte
Weingut Katrin Wind Sauvignon Blanc Fumé 2016. 42 Wernerpunkte
Weingut Oliver Zeter Sauvignon Blanc Fumé 2015. 44 Wernerpunkte

 

 

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Eine Antwort auf „Folge 996: Sauvignon Blanc aus Deutschland – Macht es Spaß?“

  1. …bei deutschem Sauvignon blanc konnte ich selbst bis dato keine wirkliche „deutsche Charakteristik“ feststellen, auch auf Regionsebene ist mir das bisher nicht gelungen. Was jetzt nicht wirklich schlimm ist, sondern eher von Vorteil, denn es zeigt, daß die Winzer hier -zumindest beim qualitativ bemerkenswerten Stoff- relativ unbeeindruckt von allgemeinen Strömungen arbeiten (können).
    Von den vorgestellten Gütern hatte ich bisher nur von Oliver Zeter SB’s, die mich aber weitgehend nicht abholen konnten, einzig den süßen „Sweetheart“ fand ich bisher sehr schön und eigenständig.
    In Franken / Taubertal hatte ich meine schönsten SB-Erlebnisse bisher mit Roth, Stahl und Ruck (jedes Gut ganz eigen), in der Pfalz mit von Winning, Jülg und Philipp Kuhn (auch hier kaum was einendes), Aufricht am Bodensee hab ich diesbezüglich sehr positiv in Erinnerung, auch das Thüringer Weingut Bad Sulza ist es wert, hier genannt zu werden. Gespannt bin ich auf die Nahe-SB’s von Genheimer Kiltz, einem Gut, das diese Sorte in der Hauptsache als Spezialist anbaut, hab ich aber noch nicht probiert, die Flaschen sind erst seit kurzer Zeit bei mir im Keller.

    Generell finde ich solche Rebsorten-Vergleiche immer recht interessant, gerne auch von allgemein weniger präsenten Sorten (muß ja nicht gleich eine Xarel·lo rosado- oder Mtsvane-Reihe sein… 🤣 )

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