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Hallo liebe Weinfreunde,
heute sind wir wieder für euch unterwegs – diesmal führt uns unsere Reise ins wunderschöne Taubertal. Unser Ziel: das Weingut Schlör, das man in Taubertal mit gutem Recht als echte Adresse für charakterstarke Rotweine bezeichnen kann. Besonders bekannt ist der Betrieb für seine ausdrucksstarken Schwarzrieslinge, die hier mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl ausgebaut werden.
Das Weingut steht für eine klare Handschrift und viel regionale Identität. Die Weinberge sind geprägt von den typischen Böden der Region, die den Weinen ihre würzige Mineralität und elegante Struktur verleihen. Gearbeitet wird mit viel Nähe zur Natur und einem ausgeprägten Gefühl für Balance – im Weinberg genauso wie im Keller. Das Ergebnis sind Weine, die nicht laut sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen, sondern durch Finesse, Tiefe und Trinkfluss überzeugen.
Doch damit nicht genug: Neben den Rotweinen konnten wir vor Ort auch einige spannende und überraschend vielseitige Weißweine probieren, die eindrucksvoll zeigen, wie breit das Können des Weinguts aufgestellt ist.
Freut euch also auf einen genussvollen Einblick in einen Betrieb, der die Handschrift seiner Region trägt und dennoch seinen ganz eigenen Stil pflegt.
Viel Spaß mit unserem heutigen On Tour aus dem Taubertal!
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Sehr interessante Folge, die mir ein paar interessante Infos gegeben hat, die unsere kleine Schlör-Horizontale vor einigen Wochen ganz gut ergänzen. Riesling und Silvaner fanden wir damals allerdings nicht so herausragend, der Orts-Spätburgunder war schon besser, aber in unseren Augen (noch) nicht so stimmig. Ab den Ersten Lagen fing der Spaß dann richtig an, der Spätburgunder R war sehr gut, wenn auch sicher noch zu jung, der Schwarzriesling R war bereits in seiner Jugend ganz großes Kino und der Weißburgunder GG war ebenfalls als Jungspund schon ein super Zeuch.
Alles was Burgunder ist, machte also deutlich mehr Spaß, ich denke, da liegt die absolute Stärke des Hauses.
Konrad Schloer ist bei Rotwein bestimmt in der deutschen Spitze. Der M für 9 Eur ist ein absolutes Schnäppchen. Den Sylvaner fand ich schon interessant. Er ist sehr typisch in seiner Art für das Taubertal. Die Weißburgunder sind in der gleichen Qualitätsstufe, wie die Rotweine. Und der Fyerst hat das Zeugs bei uns in der Rotweinbewertung ganz oben mitzumischen.
Das ist natürlich immer Geschmackssache, aber beim Silvaner fehlte mir in allen Stadien was zum Glück. Im Taubertal würde ich mich da lieber bei Kraemer bedienen; wenn ich was in Richtung Fruchtigkeit suche, schaue ich lieber zum Main hin. Aber bei den Burgundern sind wir uns -denke ich- einig 🙂
Nachdem ich aktuell auf der Suche nach einem geeigneten Ziel für eine „Spätburgunder-Exkursion“ 2017 (letztes Jahr ging es zum Kaiserstuhl) bin, war die Folge sehr hilfreich für mich.
Gibt es denn noch weitere Empfehlungen im Taubertal?
Aus Franken hatte ich zuletzt einen tollen Spätburgunder vom Weingut Popp aus Iphofen – ich glaube, er wurde auch beim letzten „Best of Gold“ prämiert – im Glas. Ich bin aber nicht sicher, ob hier konstant derart gute Weine erzeugt werden. Der von uns verkostet Wein war leider bereits ausverkauft.
Demnächst kommt die On-Tourfolge mit Jürgen Hofmann aus Röttingen. Der macht nicht nur sensationellen Spätburgunder und Silvaner, sondern auch Tauberschwarz. Eine absolut regionale Sorte. Wenn Du Spätburgunder magst, wirst Du Tauberschwarz lieben. Es gibt auch noch kleinere Erzeuger, aber da sind wir noch dran.
Kommt sehr sympathisch rüber, der Winzer. Weine kommen bei mir unbedingt auf die Liste.