Markus Hammer ist gelernter Winzer, aber auch Quereinsteiger ins elterliche Weingut in Rust. Nach Kunststudium, Tätigkeit in der Wirtschaft und ORF, absolvierte er die Ausbildung zum Winzer. Der Schwerpunkt des Weingutes liegt auf den weißen Sorten, wobei die Burgundersorten und Sauvignon Blanc im Fokus stehen, aber auch der Welschriesling ist hier ein formidabler Tropfen.
Die Familie setzt seit einigen Jahren auf Cuvées aus Burgundern, wie bei den Alten Reben aus Weißburgunder und Grauburgunder. Der Chroma aus 75% Sauvignon Blanc und 25% Chardonnay zeigt ebenfalls den Erfolg dieser Politik auf. Im Mittelpunkt steht das Handwerk bei dem Bio-Betrieb mit 4,7 ha Rebfläche. Auch die Roten haben bei unserem Besuch sehr überzeugen können. Blaufränkisch und Merlot wirken kühl, frischend machen Spaß.
Markus arbeitet sehr viel mit Spontangärung und steht in der Ruster Tradition sowohl große Weiß- und Rotweine zu produzieren und trotzdem ein Händchen für die Süßweine zu haben. Großes Kino.
Hallo zusammen,
einen schönen Sonntag Vormittag euch. In dieser Folge von Wernervino nehmen wir uns das Weingut Hofmann aus Ipsheim in Franken unter die Lupe. Das familiengeführte Weingut steht für moderne fränkische Weine mit klarer Herkunft, präziser Stilistik und viel Gefühl für Terroir, was wir auch beim On Tourund What‘s Up sehen konnten.
Natürlich darf der fränkische Klassiker Silvaner nicht fehlen, die Rebsorte, die in Franken ihre ganze Stärke zeigt. Doch wir schauen auch über den Tellerrand: Im Glas landen außerdem Sauvignon Blanc, Chardonnay und Spätburgunder, die zeigen, wie vielseitig das Weingut arbeitet.
Wir probieren uns durch mehrere Weine, sprechen über Stil, Ausbau und darüber, wie das Terroir rund um Ipsheim die Weine prägt. Eine spannende Verkostung zwischen fränkischer Tradition und moderner Handschrift.
Viel Spaß beim Zuschauen, Mitprobieren und Genießen! Gönnt euch dazu etwas Gutes!
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Dolcettoverkostung!
Die Trauben des Dolcetto reifen relativ früh und wurden daher vorwiegend auf den Schattenseiten der Weinberge angebaut.
Der Dolcetto ist eine autochthone, rote Rebsorte aus dem Piemont. Erstmals im 14. Jahrhundert für das Piemont erwähnt, kommt sie wahrscheinlich aus Montferrat, manche sagen auch aus Frankreich.
Wörtlich übersetzt bedeutet Dolcetto eigentlich: „Der kleine Süße“. Die Weine werden jedoch trocken ausgebaut und ergeben leichte, rubinfarbene und säurearme (nicht alle) Weine. Man sollte sie eher jung trinken, Es gibt sieben DOC- bzw. DOCG Regionen und einige Spitzenerzeuger im Piemont produzieren nicht nur Barolo, Barbera oder Barbaresco, sondern auch erstaunliche Dolcetti.
Wunderbare Trinkweine, die formidabel zur Küche ihrer Heimat passen.
Viel Vergnügen!
Roberto VoerzioDolcetto d´Alba Prievino 2023. 42 Wernerpunkte ViettiDolcetto d´ Alba Trevie 2024. 42 Wernerpunkte Luigi PiraDolcetto d´Alba 2023. 40,5 Wernerpunkte Bruno GiascosaDolcetto d´Alba Falletto di Serralunga 2023. 43 Wernerpunkte RoagnaDolcetto d´Alba 2024. 41 Wernerpunkte
heute gibt es zum letzten Mal eine Wernervino-Classicfolge, bevor es ab nächster Woche auch mittwochs wieder frische Weinbesprechungen von uns gibt.
Vor ein paar Jahren waren wir zu Besuch beim Weingut Schlör und wurden dort sehr herzlich von Konrad Schlör und seiner Frau Monika empfangen. Das Weingut ist übrigens nicht nur für seinen Schwarzriesling bekannt, auch Spätburgunder und die Weißweine sind große Klasse. Freut euch und probiert etwas vom Weingut, das wir sicher dieses Jahr nochmals besuchen werden.
Hier der Text von 2017:
Hallo liebe Weinfreunde,
heute sind wir wieder für euch unterwegs – diesmal führt uns unsere Reise ins wunderschöne Taubertal. Unser Ziel: das Weingut Schlör, das man in Taubertal mit gutem Recht als echte Adresse für charakterstarke Rotweine bezeichnen kann. Besonders bekannt ist der Betrieb für seine ausdrucksstarken Schwarzrieslinge, die hier mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl ausgebaut werden.
Das Weingut steht für eine klare Handschrift und viel regionale Identität. Die Weinberge sind geprägt von den typischen Böden der Region, die den Weinen ihre würzige Mineralität und elegante Struktur verleihen. Gearbeitet wird mit viel Nähe zur Natur und einem ausgeprägten Gefühl für Balance – im Weinberg genauso wie im Keller. Das Ergebnis sind Weine, die nicht laut sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen, sondern durch Finesse, Tiefe und Trinkfluss überzeugen.
Doch damit nicht genug: Neben den Rotweinen konnten wir vor Ort auch einige spannende und überraschend vielseitige Weißweine probieren, die eindrucksvoll zeigen, wie breit das Können des Weinguts aufgestellt ist.
Freut euch also auf einen genussvollen Einblick in einen Betrieb, der die Handschrift seiner Region trägt und dennoch seinen ganz eigenen Stil pflegt.
Viel Spaß mit unserem heutigen On Tour aus dem Taubertal!
Erich Machherndl macht Terroirweine, die sehr seine Persönlichkeit widerspiegeln. Als Quereinsteiger hat er 1998 zusammen mit seiner Frau Karin das Weingut Machherndl von seinem Vater übernommen. Seit dem Jahr 2018 ist das Weingut biologisch zertifiziert und damit wurde nochmals eine Schippe Qualität draufgelegt.
Seine Lieblingsrebsorte ist der Riesling von den traditionellen Steinterrassen, aber wir sind auch von den Grünen Veltlinern, Chardonnays und Zweigelts begeistert. Diese Spontis zeigen wo sie herkommen, nämlich aus der Wachau, einer der großartigsten Weinregionen der Welt. Ohne Schickeriagehabe, sehr an der Natur orientiert, aber mit der Handschrift des Winzers. Die Probe beginnt natürlich in den Rieden vor traumhafter Kulisse, die zeigen, dass Weinberge keine ökologischen Friedhöfe sein müssen. Grandiose Artenvielfalt und ebensolche Weine. Speziell Riesling aus der Wachau sehen wir als eine Rebsorte mit großartiger Zukunft.
heute gibt es nochmals eine Wernervino-Classicfolge. Neben Verkostungen und Besuchen beim Weingut, machen wir ja auch Schmankerltouren. So waren wir 2017 bei einem Kaviar- und Störzüchter in Mittelfranken. Hier ist das Video dazu. Schaut mal rein. Es hat damals Riesenspaß gemacht.
Hier der Text von 2017:
Hallo zusammen,
verlässt man die Autobahn A7 an der Ausfahrt Dinkelsbühl/Fichtenau, ist es nicht mehr ganz so weit nach Halsbach bei Dürrwangen. Dort betreibt Sebastian Salomon eine interessante Fischzucht. Er züchtet dort Störe und damit auch Kaviar. Bei Sebastian bekommt man den einzigen mittelfränkischen Kaviar. Grund genug für uns einmal bei ihm vorbeizuschauen und mehr über die Kaviarproduktion zu erfahren. Viel Spaß bei der heutigen Schmankerltour.
heute gibt es eine weitere Classic-Folge im Januar. Ein Highlight für uns in den letzten Jahren, war auf jeden Fall unsere Fahrt nach Schweigen 2024. Dort haben wir unter anderem Friedrich Becker treffen können und haben tolle Weine probieren und einen sympathischen Pfälzer kennenlernen dürfen.
Hier der Text von 2024:
Herzlich willkommen zum heutigen On-Tour!
Wir sind in Schweigen, ein paar Schritte von der französischen Grenze entfernt. Das Weingut Friedrich Becker hat Spätburgundergeschichte geschrieben. Der „Alte Fritz“, Friedrich Becker, hat den Traum einen Wein wie Romanée-Conti zu erzeugen. Die Böden und das Klima sind sich sehr ähnlich, wobei ein Großteil der Spitzenlagen auf der französischen Seite der Grenze liegen. Die Fünf Freunde haben dabei die Südpfalz zu einem Elysium für Vinophile aus der ganzen Welt gemacht. Fritz Becker nimmt sich die Zeit das Ausnahmeweingut vorzustellen, und wir durften das Sortiment gustieren. Es zeigt sich abermals, dass die großen Weine auch von großen Persönlichkeiten gemacht werden. Sehr bodenständig und sympathisch. Das Weingut: sehr traditionell, gemütlich ohne neumodischen Schnickschnack und Designerkühle. Für uns ein großes Erlebnis, für das wir Danke sagen.
Wir hoffen Ihr hattet einen Guten Beschluss und wir wünschen Euch viel Freude, Glück, Gesundheit und immer einen guten Schoppen im Glas.
Natürlich beginnt das Neue Jahr mit trockenem Silvaner, der Muttermilch der Franken. Genau richtig für den „Dry January“. Neun Gutsweine stehen heute im Test. Gerade im Gutsweinbereich hat es in den letzten Jahren eine stetige Qualitätszunahme gegeben. Der auch „Österreicher“ genannte Silvaner kann wie nur wenige andere Rebsorten seine Herkunft zeigen. Der Jahrgang war für die Winzer nicht leicht. Die Vegetation startete 17 Tage früher als normal.
Am 22. und 23. April gab es Spätfröste mit bis zu -7 Grad Celsius, was bei einigen Winzern zu Totalausfällen führte. Jedoch erholten sich die Reben vielfach und es gab eine zweite Generation. Die durchschnittliche Erntemenge sank von 70 auf 57 Hektoliter pro Hektar. Der September war relativ kühl und so erhielten die Beeren Zeit für die Aromareife.
Wir haben heute einen schönen Mix zusammengestellt, der uns beim Verkosten sehr viel Spaß gemacht hat, und hoffen auch auf Euer Feedback.
Welche Silvaner Gutsweine haben Euch überzeugt vom 24er Jahrgang?
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
Hallo zusammen,
auch dieses Jahr haben wir wieder eine Weihnachtsverkostung für euch. Wir probieren einen Fund aus dem Klimaschrank von einem Weingut, das es in heutiger Form nicht mehr so gibt. Wir haben einen Portugieser R von 2014 im Glas vom Weingut Stadt Klingenberg, das damals von noch Benedikt Baltes geführt wurde. Ein richtig toll gereifter Portugieser, eine Rebsorte, die sonst nicht immer im Fokus steht.
Als zweiten Wein haben wir das Spätburgunder Flaggschiff Fraugarten vom Weingut Bunn Strebel in der Verkostung. Ein wirklich großartiger Pinot Noir, der uns gezeigt hat, dass auch in Rheinhessen solche großen Spätburgunder entstehen können.
Also viel Spaß mit unserer Weihnachtsverkostung. Gönnt euch etwas Gutes mit euren Lieben und Frohe Weihnachten.