Herzlich willkommen zum Teil IV der Spätburgunderverkostung!
Der heutige Flight ist sehr herausfordernd, aber die beiden unbeugsamen Franken gewinnen immer mehr an Erfahrung und schlagen sich recht ordentlich in der Blindprobe. Großartige Exemplare der formidabelsten Rotweinrebe. Wie viele Piraten sind heute dabei und sorgen im Vergleich für zusätzlichen Nervenkitzel? Aus welchen Regionen könnten die Weine stammen? Welcher Winzer hat hier sein Herzblut gegeben? Hat man den Wein schon mal verkostet?
Deutscher Spätburgunder wird abermals herausgefordert und pariert wacker, um nicht zu sagen bonfortionös.
Dieses Mal haben wir wieder eine spannende Auswahl an Weinen im Glas, die unterschiedlicher kaum sein könnte. Den Auftakt macht der Col Vetoraz Cuvée Zero Valdobbiadene Extra Brut 2024 aus dem Herzen des Prosecco Superiore-Gebiets.
Danach geht es an den Mittelrhein zum Weingut Weingartund seinem Spätburgunder Spayer Zech aus dem Jahr 2014. Ein gereifter Pinot Noir, bei dem nicht nur die Frucht, sondern auch Entwicklung, Struktur und die Einflüsse von Herkunft und Reife spannend zu beobachten sind.
Mit der weißen Cuvée „La Goute du Seigneur“ 2024 von der Domaine Bernard du Seigneurführt uns die Verkostung anschließend an die Rhône. Eine Region, die für charaktervolle Weißweine mit mediterraner Prägung steht.
Zum Abschluss wartet mit der Cabernet Sauvignon Merlot Reserve 2019 vom Weingut Johanneshof Reinischaus der Thermenregion ein kraftvoller Rotwein aus Österreich. Eine klassische Cuvée aus zwei internationalen Rebsorten, die mit Struktur, Tiefe und Reifepotenzial zeigt, welches Niveau die Thermenregion bieten kann.
Wie immer bei den Weinspontis verkosten wir die Weine ohne vorherige Absprache und lassen unsere Eindrücke direkt aus dem Glas entstehen.
Freut euch auf eine abwechslungsreiche Runde mit vier Weinen aus ganz unterschiedlichen Weinregionen.
Viel Spaß beim Zuschauen und gönnt euch etwas Gutes.
Herzlich willkommen zum dritten Teil der Spätburgunder Blindverkostung!
Es bleibt spannend. Fünf ausgewählte Spätburgunder bzw. Pinot Noirs stehen eingewickelt in Zeitungspapier bereit ihre bacchantischen Qualitäten zu offerieren.
Ortsweine bzw. Weine unter 35 Euro haben auf uns gewartet. Neben deutschen Weinen sollten auch wieder Piraten aus Übersee und Europa dabei sein. Es kommt natürlich zum Aufstellen wilder Theorien, um welchen Winzer, welches Land, welche Region es sich handelt. Eigentlich sind wir heute gar nicht schlecht darin.
Also, wie schneiden deutsche Spätburgunder im Vergleich mit ihren internationalen Cousins ab?
Herzlich willkommen zum 2. Teil unserer Spätburgunder-Blindverkostung bis 35 Euro!!
Wieder ein Flight mit fünf Spätburgundern, eingepackt in die gelesenen Seiten unserer regionalen Tageszeitung. Stellenanzeigen, Standesamtnachrichten und feist grinsende Gesichter wohlgenährter Politiker verwehren uns den Blick auf die Namen der Elixiere aus der größten Traube Burgunds. Aber so langsam kommen wir rein in die Blindverkostungen.
Heute wahrlich die Verkostung mit den meisten Piraten, will sagen Pinot Noirs aus nicht deutschen Landen. Horrido!
Herzlich willkommen zu unserem heutigen What´ s Up!
Wir sind heute in Tauberfranken, genauer gesagt in Reicholzheim. Monika und Konrad Schlörzaubern hier aus der Schwarzrieslingtraube Rotweine, die zu den beeindruckendsten in Deutschland gehören.
Das Weingut ist aber auch ein Spezialist im gesamten Burgunderbereich. Grandiose Spätburgunder, Weißburgunder und seit kurzem auch Chardonnay. Im Moment wird die Rebfläche von 6 auf 2,5 Hektar reduziert.
Die Weine sind echte Terroirweine und nicht Versuche Burgund zu imitieren. Perfekter Holzeinsatz bei handwerklich erzeugten Weinen. Verzicht auf Herbizide und Insektizide, geringe Erträge und ein Streben immer bessere Qualitäten zu erreichen. In Japan nennt man dies Kaizen. Gegründet wurde das Weingut 1984 und 2010 in den VDP aufgenommen.
Das Taubertal war einmal die größte Weinregion Deutschlands mit 10.000 ha, von denen heute noch 1000 ha übrig geblieben sind. Aber in einem echten Cool Climate, von dem wir noch viel hören werden.
Herzlich willkommen zur heutigen Spätburgunderverkostung!
Deutscher Spätburgunder ist mittlerweile auch international eine nachgefragte Größe. In zahlreichen Kommentaren sind wir gebeten worden, Weine bis zu einem Preislimit um die 35 Euro zu probieren.
In Deutschland sind wir damit im Ortsweinbereich. Also haben wir beschlossen Blindverkostungen von Spätburgundern in dieser Preisrange zu machen. Um es noch etwas interessanter zu gestalten haben wir einige Piraten eingebaut. Internationale Pinot Noirs in derselben Preisgruppe, um zu sehen, wie sich deutscher Spätburgunder im internationalen Bereich schlägt.
Heute also der erste Flight und es werden weitere folgen.
Es ist nie zu spät für Frühburgunder. Burkhard probiert heute einen aus Sulzfeld vom fränkischen Spitzenweingut Luckert. Großer Wein.
Ralf probiert zwei Weine der Familie Reinischaus seiner neuen Heimat, der Thermenregion. Das Burgund Österreichs besticht durch Burgunder und autochthone Rebsorten. Zunächst ein Zierfandler und am Schluß ein Pinot Noir Ortswein.
Das Weingut Jülg hat sich in der Pfälzer Spitzengruppe etabliert. Heute ein Calcaire Blanc. Eine Weißweincuvée naus Chardonnay, Weißburgunder und Grauburgunder.
heute gibt es zum letzten Mal eine Wernervino-Classicfolge, bevor es ab nächster Woche auch mittwochs wieder frische Weinbesprechungen von uns gibt.
Vor ein paar Jahren waren wir zu Besuch beim Weingut Schlör und wurden dort sehr herzlich von Konrad Schlör und seiner Frau Monika empfangen. Das Weingut ist übrigens nicht nur für seinen Schwarzriesling bekannt, auch Spätburgunder und die Weißweine sind große Klasse. Freut euch und probiert etwas vom Weingut, das wir sicher dieses Jahr nochmals besuchen werden.
Hier der Text von 2017:
Hallo liebe Weinfreunde,
heute sind wir wieder für euch unterwegs – diesmal führt uns unsere Reise ins wunderschöne Taubertal. Unser Ziel: das Weingut Schlör, das man in Taubertal mit gutem Recht als echte Adresse für charakterstarke Rotweine bezeichnen kann. Besonders bekannt ist der Betrieb für seine ausdrucksstarken Schwarzrieslinge, die hier mit viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl ausgebaut werden.
Das Weingut steht für eine klare Handschrift und viel regionale Identität. Die Weinberge sind geprägt von den typischen Böden der Region, die den Weinen ihre würzige Mineralität und elegante Struktur verleihen. Gearbeitet wird mit viel Nähe zur Natur und einem ausgeprägten Gefühl für Balance – im Weinberg genauso wie im Keller. Das Ergebnis sind Weine, die nicht laut sein müssen, um Eindruck zu hinterlassen, sondern durch Finesse, Tiefe und Trinkfluss überzeugen.
Doch damit nicht genug: Neben den Rotweinen konnten wir vor Ort auch einige spannende und überraschend vielseitige Weißweine probieren, die eindrucksvoll zeigen, wie breit das Können des Weinguts aufgestellt ist.
Freut euch also auf einen genussvollen Einblick in einen Betrieb, der die Handschrift seiner Region trägt und dennoch seinen ganz eigenen Stil pflegt.
Viel Spaß mit unserem heutigen On Tour aus dem Taubertal!
heute gibt es eine weitere Classic-Folge im Januar. Ein Highlight für uns in den letzten Jahren, war auf jeden Fall unsere Fahrt nach Schweigen 2024. Dort haben wir unter anderem Friedrich Becker treffen können und haben tolle Weine probieren und einen sympathischen Pfälzer kennenlernen dürfen.
Hier der Text von 2024:
Herzlich willkommen zum heutigen On-Tour!
Wir sind in Schweigen, ein paar Schritte von der französischen Grenze entfernt. Das Weingut Friedrich Becker hat Spätburgundergeschichte geschrieben. Der „Alte Fritz“, Friedrich Becker, hat den Traum einen Wein wie Romanée-Conti zu erzeugen. Die Böden und das Klima sind sich sehr ähnlich, wobei ein Großteil der Spitzenlagen auf der französischen Seite der Grenze liegen. Die Fünf Freunde haben dabei die Südpfalz zu einem Elysium für Vinophile aus der ganzen Welt gemacht. Fritz Becker nimmt sich die Zeit das Ausnahmeweingut vorzustellen, und wir durften das Sortiment gustieren. Es zeigt sich abermals, dass die großen Weine auch von großen Persönlichkeiten gemacht werden. Sehr bodenständig und sympathisch. Das Weingut: sehr traditionell, gemütlich ohne neumodischen Schnickschnack und Designerkühle. Für uns ein großes Erlebnis, für das wir Danke sagen.
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen