In Würzburg wird heute Riesling aus Rheinhessen getestet. Das Weingut Alexander Gyslersteht für konsequenten biodynamischen Weinbau und charakterstarke, naturreine Weine. Seit 2004 bewirtschaftet Gysler seine Flächen rein biodynamisch und ist offiziell Demeter-zertifiziert. Die Weinheimer Hölle ist eine der Toplagen des 12 Hektar großen Betriebes. Sabrina Becker gab 2017 ihren alten Beruf auf und übernahm das Familienweingut in Spiesheim. Man spricht mittlerweile anerkennend über die „kultivierte Phenolik“ der Becker’schen Weine – eine Winzerin, von der man noch viel hören wird.
Zudem beurteilt Ralf das Weingut Bernard Fleuriet et Fils aus Menetou-Râtel anhand eines Pinot Noirs und eines Sauvignon Blancs. Der französische Betrieb wurde 1991 gegründet und arbeitet seit 2013 biologisch.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Im Mittelpunkt heute der Winzerhof Stahl in Auernhofen. Wir dürfen die Weine von Christian ja schon seit Jahren begleiten, in denen es zahlreiche Veränderungen auf dem Weingut gab. Die Entwicklung der Tropfen in die Spitzengruppe hinein war aufregend zu beobachten. Den Quereinstieg in die Sterneküche im gutseigenen Restaurant hat Christian ebenfalls mit Bravour gemeistert. Mittlerweile hat er ein erstklassiges Team mit Dominik Diefenbach und Max von Dungern um sich versammelt, die ihn im Keller und Außenbereich bei der Bewirtschaftung der rund 40 Hektar Rebfläche an Tauber, Main und Steigerwald unterstützen.
Beeindruckend ist die ständige Qualitätssteigerung der Weine. Heute verkosten wir Weine aus den aktuellen Jahrgängen und gereifte Weine, vorwiegend aus internationalem Rebsorten. Aber es darf natürlich nicht der Müller-Thurgau fehlen, mit dem die Erfolgsstory begann.
Burkhard beginnt heute mit zwei Weinen, die eine Kollegin aus dem Urlaub in der Südsteiermark mitgebracht hat. Das Weingut Schmoelzer liegt im Weinbaugebiet Sausal, genauer gesagt, in St. Andrä-Höch. Familie Schneeberger betreibt auch einen Buschenschank in der Steirischen Toskana. Aus der Ried Hederer wird heute sowohl Morillon, wie auch Sauvignon Blanc verkostet und bewiesen, dass die Steiermark zu den großen kleinen Weinbaugebieten gehört.
Ralf und der Wiener Kameramann delektieren sich heute an drei jungen Weißweinen unterschiedlicher Provenienz. Ein Kamptaler Riesling vom Weingut Birgit Eichinger der Glanz & Gloria verbreitet. Ein 24er Riesling Gutswein aus dem Rheingau von den Weingütern Wegeler. Nebenbei wird auch über die Herkunft von Löss gesprochen. Zum Beschluss ein Morillon vom Weingut Frauwallner aus dem Steirischen Vulkanland. Den Ortswein Straden.
in unserer neuen Weinsponti-Folge nehmen wir euch mit auf eine spannende Reise durch drei große Weinregionen Europas – mit vier Weinen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Den Auftakt macht ein gereifter Sauvignon Blanc von Michi Lorenz aus der Steiermark. Mit etwas Flaschenreife entwickelt diese Rebsorte eine faszinierende Tiefe und Komplexität und beweist, dass Sauvignon Blanc weit mehr kann als nur frisch und fruchtig sein.
Ralf probiert heute nochmal zwei Weine aus dem Bordeaux. Im Glas stehen gleich zwei spannende Rotweine: das Château de Lauga, ein Cru Artisan aus dem Haut-Médoc, das mit klassischer Eleganz und feinen Cabernet-Aromen überzeugt, sowie das Château Tour de Moulin aus dem Fronsac, das die kraftvolle und von Merlot geprägte Seite des Bordeaux eindrucksvoll präsentiert.
Darüber hinaus gibt es auch noch einen Riesling vom Weingut Brennfleck aus Franken. Präzise, mineralisch und mit viel Ausdruck zeigt er eindrucksvoll, warum Riesling zu den großen Rebsorten Deutschlands gehört.
Vier Weine, vier spannende Geschichten und jede Menge Gesprächsstoff.
Schaut rein, verkostet mit uns und verratet uns in den Kommentaren: Welcher Wein würde euch am meisten interessieren?
heute am Mittwoch gibt es wieder eine frische Folge Wernervino – und dieses Mal wird es fast ein bisschen märchenhaft: Wir probieren die Weine von Neverland Wines. Ein Name, der sofort an Peter Pan und sein Nimmerland erinnert – ein Ort, an dem man seinen eigenen Weg geht und die Dinge etwas anders macht.
Hinter Neverland stehen die Brüder Sebastian und Marcel Class sowie Marcels Frau Julia aus Rheinhessen, die bewusst ihren eigenen Weg gehen. Weg von klassischen Linien, hin zu einem modernen, kreativen Stil – ohne dabei Herkunft und Terroir zu verlieren. Kalkreiche Böden, biologischer Anbau und damit viel Handarbeit im Weinberg sowie ein eher reduzierter Eingriff im Keller prägen die Handschrift der Weine.
Im Glas wird’s dann vielseitig: aromatischer Sauvignon Blanc, strukturierter Chardonnay, mineralischer Grauburgunder und spannende Cuvées, die zeigen, wie viel Spielraum in modernen Weinkonzepten steckt.
Wir probieren uns durch die Weine und sprechen darüber, was dahinter steckt – Stil, Idee und wie das Ganze im Glas funktioniert.
Schaut rein, gönnt euch etwas Gutes und schreibt uns in die Kommentare, wie euch die Weine gefallen!
Neverland WinesGood Old Times 2022. 41 Wernerpunkte Neverland WinesJurassic Sands Sauvignon Blanc 2022. 42 Wernerpunkte Neverland WinesM8 Reserve Chardonnay 2020. 45 Wernerpunkte Neverland WinesClass A Grauburgunder vom Kalkmergel 2022. 41 Wernerpunkte Neverland WinesUnartig Cuvée Prestige 2020. 47 Wernerpunkte
Hallo zusammen,
einen schönen Sonntag Vormittag euch. In dieser Folge von Wernervino nehmen wir uns das Weingut Hofmann aus Ipsheim in Franken unter die Lupe. Das familiengeführte Weingut steht für moderne fränkische Weine mit klarer Herkunft, präziser Stilistik und viel Gefühl für Terroir, was wir auch beim On Tourund What‘s Up sehen konnten.
Natürlich darf der fränkische Klassiker Silvaner nicht fehlen, die Rebsorte, die in Franken ihre ganze Stärke zeigt. Doch wir schauen auch über den Tellerrand: Im Glas landen außerdem Sauvignon Blanc, Chardonnay und Spätburgunder, die zeigen, wie vielseitig das Weingut arbeitet.
Wir probieren uns durch mehrere Weine, sprechen über Stil, Ausbau und darüber, wie das Terroir rund um Ipsheim die Weine prägt. Eine spannende Verkostung zwischen fränkischer Tradition und moderner Handschrift.
Viel Spaß beim Zuschauen, Mitprobieren und Genießen! Gönnt euch dazu etwas Gutes!
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
Burkhard beginnt heute in der Nordpfalz am oberen Zipfel der Deutschen Weinstraße. Kühleres Klima, spätere Reife und Kalkböden. Vinum hat dem Weingut Matthias Gaul des Titel „King of Pinot“ verliehen und dieser ist verdient. Heute geht es um eine Cuvée aus Chardonnay aus Pinot Blanc, die wir als sehr spannend empfinden.
Gregor und Dieter testen Ralf heute ein wenig mit zwei Blindproben und dieser schlägt sich gar nicht so schlecht. Tementist eines dieser Weltklassegüter, welche führend bei Sauvignon Blanc sind. Ein Produzent, welcher die Loire vielleicht schon überholt hat. Steirerblut is ka Nudelsuppn.
Aus Südafrika kommt der Syrah von Rust en Vrede, deren Weine bereits viermal in die renommierte „Top 100 Wines of the World“-Liste aufgenommen wurden. Der Syrah war 18 Monate in französischer Eiche und überzeugt. Das Weingut kann auf eine mehr als dreihundertjährige Geschichte zurückblicken.
Bei der zweiten Blindprobe haben Gregor und Dieter Ralf dann doch etwas aufs Glatteis geführt. Der Blaufränkisch von Charly Rol, echter Burgunder, ist eine Herausforderung. „Aimer ou quitter“ und nicht irgendeine Kopie, sondern sehr vom Burgund beeinflußt. Das Kamptal ist bisher nicht bekannt für Blaufränkisch. Charly Rol ist hier Pionier und den typischen Kamptaler Blaufränkisch gibt es bisher nicht. Die folgende Diskussion wird sehr sachlich geführt und ergibt ein überraschendes Ergebnis. Übrigens kommt demnächst ein What´s Up mit Charly Rol.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Sauvignon Blanc hat sich seit einigen Jahren wieder in Deutschland etabliert. Zunächst mit Weinen, die mit dem internationalen Standard mithalten konnten. Die Ansprüche vieler Winzer sind jedoch gestiegen. Sauvignon Blanc ist nicht mehr nur eine Portfolio-Weinmischung, sondern hat bei diesen Weinmachern den Anspruch Terroir-Wein zu sein.
Dem Weingut Weedenborn in Rheinhessen wird nachgesagt einen der besten Sauvignons Blancs in Deutschland zu machen. Gesine Roll hat ein ganz besonderes Händchen für diese Rebsorte. Auf den 20 ha des Familienweingutes spielt der Sauvignon Blanc auch die wichtigste Rolle. Und wir stellen die Reserve dem Pur Sang von der Domaine Dagueneau gegenüber. Letzterer ist etwas mehr auf Frucht ausgelegt, als der Silex. Didier Dagueneau war sicherlich ein Genie, und sein Sohn Benjamin hat es geschafft, erfolgreich in die Fußstapfen des Vaters zu treten.
Burkhard ist heute zu Gast auf dem Weingut Ktima Gerovassiliou im Land Alexanders des Großen, Makedonien. Das Stammhaus von Evangelos Gerovassiliou liegt in der Nähe von Thessaloniki. Nach einem Studium an der Landwirtschaftsschule der Aristoteles-Universität Thessaloniki wechselte er an die Universität Bordeaux um Önologie, Weinbau, Weinverkostung und die Technologie von Weinbereitungsanlagen zu studieren. Das Familienweingut wurde von ihm 1981 wiederbelebt. Nach verschiedenen Stationen in Frankreich und Griechenland gründete er 1998 zusammen mit dem Önologen Vassilis Tsaktsarlis das Weingut Biblia Chora in Chavala. Eine neue Akquisition ist das Weingut Kokkalis in Skafidia in der Provinz Ilia. Die Weinberge liegen an den Hängen des Epanomi.
Der Boden ist hauptsächlich sandig mit einigen lehmigen Substraten, kalkhaltigen Felsen und Meeresfossilien und die Winter sind mild und die Sommer kühl. Ideale Bedingungen für den Weinbau. Es wird nur Lesegut aus dem eigenen Weingut verwendet, alle landwirtschaftlichen Arbeiten werden händisch verrichtet. Es werden griechische und internationale Rebsorten angebaut. Die Rebsorte Malagousia wurde fast im Alleingang von Evangelos Gerovassiliou gerettet, deren Wiederanbau er bereits vor 50 Jahren forcierte. Vasiliki Gerovassiliou, die Tochter des Hauses stellt Weine und Weingut sehr charmant vor.
Hier nochmal auf Englisch:
Welcome to today’s on-tour!
Burkhard is visiting the Ktima Gerovassiliou wineryin the land of Alexander the Great, Macedonia. The family estate of Evangelos Gerovassiliou is located near Thessaloniki. After studying at the Agricultural School of the Aristotle University of Thessaloniki, he transferred to the University of Bordeaux to study oenology, viticulture, wine tasting, and the technology of winemaking equipment. He revived the family winery in 1981. After various positions in France and Greece, he founded the Biblia Chora winery in Chavala in 1998 together with oenologist Vassilis Tsaktsarlis. A recent acquisition is the Kokkalis winery in Skafidia, in the Ilia province. The vineyards are located on the slopes of Mount Epanomi.
The soil is mainly sandy with some clayey substrates, calcareous rocks, and marine fossil and the winters are mild and the summers cool. Ideal conditions for viticulture. Only grapes from the estate’s own vineyard are used, and all agricultural work is done by hand. Greek and international grape varieties are cultivated. The Malagousia grape variety was almost single-handedly saved by Evangelos Gerovassiliou, whose replanting he promoted 50 years ago. Vasiliki Gerovassiliou, the daughter of the estate, presents the wines and winery in a charming way.