Herzlich willkommen zum 3. Teil der Weißburgunderverkostung!
Der Weißburgunder lässt uns einfach nicht los. Zusammen haben wir noch vier Weine von der Ahr, dem Burgenland und der Steiermark verkostet. Die Next Generation ist ein Zusammenschluss junger Winzer von der Ahr, die wir unbedingt im Auge behalten müssen. Sehr vielversprechend. Lukas Sermann aus Altenahr ist ein Macher, der nach der Katastrophe an der Ahr das Weingut wieder aufgebaut hat und herausragende Weine produziert. Georg Prieler ist einer der großen Weißburgunderwinzer in Österreich. Sein Stil ist sehr individuell und zeigt, was mit dieser Rebe möglich ist.
Den Abschluss bildet das Weingut Tement aus der Steiermark. Sie sind nicht nur mit ihren Sauvignon Blancs in der Weltspitze, sondern verstehen sich auch auf Pinot Blanc.
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
Burkhard beginnt heute in der Nordpfalz am oberen Zipfel der Deutschen Weinstraße. Kühleres Klima, spätere Reife und Kalkböden. Vinum hat dem Weingut Matthias Gaul des Titel „King of Pinot“ verliehen und dieser ist verdient. Heute geht es um eine Cuvée aus Chardonnay aus Pinot Blanc, die wir als sehr spannend empfinden.
Gregor und Dieter testen Ralf heute ein wenig mit zwei Blindproben und dieser schlägt sich gar nicht so schlecht. Tementist eines dieser Weltklassegüter, welche führend bei Sauvignon Blanc sind. Ein Produzent, welcher die Loire vielleicht schon überholt hat. Steirerblut is ka Nudelsuppn.
Aus Südafrika kommt der Syrah von Rust en Vrede, deren Weine bereits viermal in die renommierte „Top 100 Wines of the World“-Liste aufgenommen wurden. Der Syrah war 18 Monate in französischer Eiche und überzeugt. Das Weingut kann auf eine mehr als dreihundertjährige Geschichte zurückblicken.
Bei der zweiten Blindprobe haben Gregor und Dieter Ralf dann doch etwas aufs Glatteis geführt. Der Blaufränkisch von Charly Rol, echter Burgunder, ist eine Herausforderung. „Aimer ou quitter“ und nicht irgendeine Kopie, sondern sehr vom Burgund beeinflußt. Das Kamptal ist bisher nicht bekannt für Blaufränkisch. Charly Rol ist hier Pionier und den typischen Kamptaler Blaufränkisch gibt es bisher nicht. Die folgende Diskussion wird sehr sachlich geführt und ergibt ein überraschendes Ergebnis. Übrigens kommt demnächst ein What´s Up mit Charly Rol.
Rosé der schmeckt kommt vom Weingut Bertram-Baltes. Nicht Hubba Bubba aus der Flasche, sondern ein anspruchsvoller Wein, der Lust auf gute Küche macht. Das Weingut hat einfach die Doppelpower von zwei außergewöhnlichen Winzerpersönlichkeiten. Great. Tementist ohne Frage eines der besten Weingüter für Sauvignon Blanc in der Welt, aber eben auch für Chardonnay. Der Stil ist typisch Steiermark, keine Möchtegernkopie vom Burgund, sondern echt. Er trägt Charisma in sich. Absolute Weltklasse und darum Höchstbewertung. Alex Saltaren Castro ist ein junger Kolumbianer im Rheingau. Nach der Sommelierausbildung in Buenos Aires kam der Drang selbst Wein zu produzieren. Nicht Malbec sondern good old Riesling. Also auf nach Deutschland und Weinbau in Geisenheim studieren. Aber durch deutsche Bürokratie wird das kolumbianische Abi nicht anerkannt. Also Winzerausbildung im Rheingau. Zunächst auf Schloß Vollrads, dann aber Peter Jakob Kühn. Wird übernommen und solche Leute braucht der deutsche Weinbau.
Jetzt das Original, das viele kopieren möchten, aber grandios scheitern. Ganz klassische Bourgogne aus der Lage Saint Aubin von der Domaine Louis Carillon aus Puligny-Montrachet. Sehr wuchtig, traditionell, aber einfach geil. Un dozaine d´Escargots aber keine Froschschenkel. Machen wir lieber
wieder Fröschlischlepp im nächsten Jahr.
Burkhard und der Trainée (Junior) testen heute Pfalz. Genauer gesagt Weine vom VDP-Weingut Acham-Maginaus Forst. Anna-Barbara Acham und Vinzenz Trösch bringen ausdrucksstarke Spitzenweine auf die Flasche. Das Weingut existiert seit 1711 und ist seit 2006 Bio-zertifiziert. Weingutsleiterin ist seit 1994 Frau Acham, ihr Mann Vinzenz Trösch ist für den Außenbereich zuständig und Stephan Rach ist Kellermeister. Die Fläche umfasst 11 Hektar rund um die Gemeinden Forst, Deidesheim und Ruppertsberg.
Ralf testet heute eine steirische Institution. Das Weingut Tement liegt direkt in der Lage Zieregg. Die Lage ist aufgeteilt zwischen Österreich und Slowenien. Nach der Auflösung Jugoslawiens konnte die Familie Tement Teile der slowenischen Lage kaufen und Sauvignon Blanc pflanzen. Dort heißt die Riede Ciringaund der Boden besteht ebenfalls aus Korallenkalk. Also sehr interessant beide Weine im Vergleich zu testen.
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen.
Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
heute geht es um die zweithäufigste Rebsorte in Österreich, den Welschriesling. Sein nächster Verwandter ist der Elbling und er trägt auch den Namen Riesling italico. Er hat also nichts mit dem Riesling oder auch Rheinriesling zu tun. Lange war seine Herkunft im Unklaren. Mittlerweile wird angenommen, dass er aus Kroatien kommt. Dort heißt er Grasevina. In Österreich geht der Anbau seit Jahren zurück. Die Rebsorte ist spätreifend.