Burkhard ist heute in Eibelstadt in Franken. In der 5. Generation wird das Weingut Leininger heute von Florian Engelmann und Laura Majewski geführt. Der 10 ha große Betrieb stürmt in den letzten Jahren qualitativ nach oben. Mehr als 50% der Weinberge sind Steillagen mit teilweise 40 Jahre alten Reben. Diese wachsen auf Muschelkalk. Der Silvaner ist mit 40% mit Abstand die wichtigste Rebsorte. Es folgen Riesling, Scheurebe, Müller-Thurgau und die Burgunder. Die Lagen liegen in Eibelstadt (Kapellenberg und Mönchsleite), sowie in Randersacker (Sonnenstuhl). Die Trauben werden von Hand gelesen. Maischestandszeiten, Spontangärung, langes Hefelager und die Hand des Winzers machen das Terroir schmeckbar. Im heutigen On Tour liegt der Fokus eindeutig beim Silvaner.
»Ein Kunstwerk aus Boden, Lage, Jahrgang und den Menschen, die dahinterstehen«. Florian Engelmann
Burkhard ist heute in Homburg am Main. Das Weingut Huller ist ein sehr junges Weingut. 2009 haben Michael Huller und seine Frau Isabella mit 1 ha begonnen. Mittlerweile sind es 8 ha.
2010 erfolgte der Kauf des Anwesens in der Maintalstraße in Homburg. Seit 2020 Mitglied der Winzergruppe Frank & Frei. Michael hat es in seiner Lehrzeit sehr in die Ferne gezogen. Stationen in Kalifornien, der Toskana, aber auch bei anderen fränkischen Betrieben, unter anderem Paul Fürst. In den Lagen Homburger Kallmuth, Homburger Edelfrau, Erlenbacher Krähenschnabel, Schlossweinberg Collenberg wachsen auf Muschelkalk und Buntsandstein Silvaner, Weißer Burgunder, Spätburgunder, Domina, Rieslaner und Riesling. Ein Winzerpaar mit Herzblut.
Hallo zusammen,
heute haben wir nach längerer Zeit mal wieder ein What’s Up für euch. Wir waren beim Weingut Max Müller I und haben Christian Müller getroffen. Nach unserem Besuchim Jahr 2017 hat sich sehr viel im Weingut getan. So wurde es z.B. im Jahr 2021 in den VDP aufgenommen. Auch wurde die Rebfläche umgestaltet, so dass inzwischen ca. 60% mit Silvaner bestockt sind. Hier wird auch die Passion des Weingutes Max Müller I ausgelebt. Die Passion Silvaner. Zwar hat das Weingut auch Riesling, Weißburgunder oder Scheureben im Programm, aber die Liebe von Rainer und Christian liegt eindeutig beim Silvaner. Diesen können sie in vielen Variationen ausbauen und auch diese haben wir verkosten können.
Bei der Fassprobe angefangen, ging es über Guts und Ortsweinen zu den Lagenweinen und schließlich zu den GGs. Alles Silvaner, in Topqualität und einzigartiger Handschrift. Ein großes fränkisches Weingut mit großen Silvanern.
Eines wussten wir nach dem Besuch des Weingutes sicher. Dass wir auf jeden Fall nicht das letzte Mal Silvaner des Weingutes im Glas hatten. Viel Spaß bei Gucken und gönnt euch etwas Gutes dazu.
Hallo zusammen,
Silvaner-Fans, aufgepasst!
Heute probieren wir wieder Wein aus Franken vom VDP-Weingut Schwab – einem echten Familienbetrieb mit großer Silvaner-Leidenschaft! In der inzwischen 3. Generation wird in Thüngersheim mit viel Herzblut und Handarbeit erstklassiger Frankenwein erzeugt. Besonders spannend: Thomas und Martin Schwab setzen auf authentische, Terroir geprägte Weine, die zeigen, was in den Böden Frankens steckt – und genau das wollen wir heute unter die Lupe nehmen.
Auf dem Tisch steht eine Silvaner-Vertikale der herausragenden VDP Großen Lage Rothlauf – und zwar mit den Jahrgängen 2017, 2021, 2022 und 2023! Wir versuchen einige Fragen zu beantworten. Wie entwickelt sich der Wein über die Jahre? Welche Noten entfalten sich mit der Reife? Und warum zählt der Rothlauf zu den spannendsten Silvanern der Region?
Natürlich gibt’s wie immer die unverfälschte Wernervino-Meinung, kein Schnickschnack, kein Geschwafel – nur pure Weinleidenschaft und ehrliche Verkostung.
Also gönnt euch etwas Gutes und viel Spaß beim Video.
Herzlich willkommen zu unserem heutigen What’s Up!
Wir sind heute in einer der schönsten Straßen der Welt: Nämlich in der Bocksbeutelstraße in Escherndorf beim Weingut Rainer Sauer. Daniel Sauer hat das Weingut vor einigen Jahren übernommen und hat es geschafft, Tradition und Moderne bonfortionös miteinander zu verbinden. Ralf durfte den kompletten 23er Jahrgang der Silvanerpalette probieren. Es ist absolute Weltklasse, was Daniel aus dieser Rebsorte zaubert. Vom Gutswein bis zum GG verzaubern sie die Sinne und zeigen, dass Dionysos im Lump umherziehen muss. Es zeigt sich abermals, dass großartige Winzer auch großartige Menschen sind. Das wird nicht das letzte What’s Up bleiben.
Herzlich willkommen zur heutigen Weißburgunderverkostung!
Natürlich weiß jeder, der regelmäßig Wernervino schaut, dass Burkhard dem Weißburgunder verfallen ist.
Und auch Ralf kann sich dem Charme dieser Rebsorte nicht entziehen. Wir können uns noch gut an die Diskussionen im Internet erinnern: „Braucht es überhaupt ein Weißburgunder GG in Franken? Wir haben doch Silvaner.“ Schon damals sind wir dem Weißburgunder zur Seite gesprungen, da er eine Rebsorte mit Zukunft für Franken ist. Schon heute spielen fränkische Pinot Blancs bei den Wettbewerben in Deutschland ganz oben mit. Grund genug heute vier Spitzenweine aus unserer fränkischen Heimat zu verkosten, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Vom Altmeister Horst Sauer kommt ein Wein, der uns schon seit Jahren begeistert.
Das Weingut Giegerichzeigt auch bei dieser Rebsorte, dass es an die fränkische Spitze strebt. Eine Rundumverkostung und hoffentlich ein On-Tour sind geplant. Philip Bernardbeweist sein Händchen für Burgunder, wie bereits auf dem On-Tour mit Burkhard gezeigt. Richard Östreicher, der für Burgunder lebt und hier auch einer der Spitzenerzeuger (und obendrein noch ein unheimlich sympathischer Mensch) ist, zeigt mit seinem „Hölzlein“ was in dieser Rebsorte steckt. Weißburgunder ist aus Franken nicht mehr wegzudenken. Er ist auch kein Rieslingersatz, wie einige Fachleute meinen. Weißburgunder ist eine großartige und elegante Rebsorte, die auch hervorragend zur Fränkischen Küche passt.
Herzlich willkommen zu „Best of Gold 2023 auf der Steinburg in Würzburg.“
zum 20jährigen Jubiläum des wichtigsten Weinwettbewerbes in Franken waren 50 Jurioren eingeladen.
Einer davon war Wernervino. Die Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme eines Weines ist entweder der Gewinn der Goldmedaille bei der Fränkischen Weinprämierung oder im Vorfeld das Bestehen einer sensorischen Prüfung, die ihn einer Goldmedaille für würdig befindet. Es wurden in den zehn Gruppen insgesamt 350 Weine probiert und 11 Sieger ermittelt, die den begehrten Ceratit nodosus mit nach Hause nehmen konnten. Es ist der einzige Weinwettbewerb in Deutschland, bei dem am Morgen und frühen Nachmittag verkostet wird, und am Abend bereits die Siegerehrung stattfindet. Da sind wir Franken sehr behände.
Am nächsten Tag folgte eine Exkursion zu den beiden Weingütern „2Naturkinder“ in Kitzingen und Zehntkeller in Iphofen. Davon einige Bilder, Details wird es in Verkostungen bei uns geben.
Wir danken dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann und Andreas Göpfert mit seinem Team und natürlich den Fränkischen Weinprinzessinnen mit ihrer Weinkönigin Eva Brockmann, sowie der charmanten Moderatorin und ehemaligen Deutschen Weinprinzessin, Klara Zehnder. Eine fulminante Präsentation des Weinbaus in Franken. Uns hat es Spaß gemacht und es würde uns freuen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Der Wettbewerb ist stark verbunden mit Hermann Mengler, auch bekannt als „Doc Sylvaner.“ In diesem Jahr geht er in den wohlverdienten Ruhestand und wird sicherlich stark vermisst werden. Nicht nur als Initiator des Wettbewerbes, sondern als Wegbereiter des Qualitätssprungs des fränkischen Weines. So war 2003 ein sehr schwieriger Jahrgang mit heißem Wetter und hohen Alkoholgraden, welche die Sylvaner etwas plump schmecken ließ. Dies war auslösendes Moment für Hermann Mengler eine Qualitätrevolution im Fränkischen Weinbau, sowie den Wettbewerb zu initiieren. Seitdem hat sich der Stil der fränkischen Paradesorte extrem gewandelt. Tannin, Fermentation und Mazeration heißen die Zauberwörter.
Hermann Menglers eigentliche Berufsbezeichnung ist „Leiter der Fachberatung Kellerwirtschaft und Kellertechnik im Bezirk Unterfranken.“ Wir von Wernervino wünschen alles Gute und bedanken uns dafür, aufgrund Ihrer Arbeit, so viele fränkische Spitzenweine hier vorstellen zu dürfen.
Viel Spaß und den Schoppen dabei nicht vergessen.
Heute probieren wir die Weine von Daniel Sauer, also vom Weingut Rainer Sauer, einem der ganz großen Silvanerspezialisten in Deutschland, der aber auch noch erstklassige Rieslinge produziert. Die Paradelage ist hier der Escherndorfer Lump, bzw. die GG-Lage Escherndorf am Lumpen 1655. Die Lage hat die Form eines Parabolspiegels und macht aus jedem einen glühenden Muschelkalkfan.
Daniel bringt hier auch in heißen Jahren Cool Climate Weine auf die Flasche. Die Weine sind schlank und präzise gearbeitet, der Fleiß und die Aufmerksamkeit mit der die Reben bedacht werden, sind bei jedem Schluck spürbar. Dies beginnt schon beim Gutswein und setzt sich durch das ganze Sortiment bis zum GG fort. Die Hand des Winzers ist in jedem Wein spürbar und der Begriff Terroir zeigt sich in seiner ganzen Bedeutung. Man spürt die großen Ansprüche, die der Winzer an sich und sein Produkt stellt, in guten, wie in schwierigen Jahrgängen. Fränkische Bescheidenheit und Weine von Weltklasse.
Wir verkosten heute auch gereifte Jahrgänge und sind begeistert. Es wird unbedingt Zeit ein weiteres What´s up zu machen.
heute die Spontis etwas anders als sonst. Nach einem gemeinsamen Dreh im HQ hatten Lust noch eine Spontifolge zu machen. Beim Griff ins Weinregal konnten wir zwei lange gehortete Schätze aus Sulzfeld finden. Zwei Rote vom Weingut Zehnthof Luckert, einmal Frühburgunder und einmal Merlot kamen zum Vorschein.
Das Familienweingut hat ca. 17 ha ausschließlich in Sulzfeld, welche seit mehr als zehn Jahren ausschließlich ökologisch bewirtschaftet, mittlerweile ist man sogar Naturland zertifiziert.
Die drei Weinmacher Ulrich (Ausbildung im Fürstlich Castell´schem Domänenamt), Wolfgang (Ausbildung im Bürgerspital) und Philipp (Ausbildung bei Paul Fürst) Luckert vertreten einen ganz eigenen Weinstil.
Fränkisch trocken, gepaart mit einem grandiosen Reichtum, Schmelz, Cremigkeit und einem Hauch von Burgund.
Die Stilistik wird konsequent und durchgehend verfolgt. Die ausschließliche Verwendung von Naturhefen. Der Ausbau aller Weine erfolgt im traditionellen Stückfass aus Spessarteiche.
Hier kann man wirklich von Terroir sprechen, dass man mit jedem Schluck spürt. Vom Basiswein bis zum Großen Gewächs.
Das einzige Weingut, das alle vier Sylvanerarten im Anbau hat: gelb, grün, blau und rot. Der Sylvaner „Creutz“ aus einem Weinberg von 1870 mit wurzelechten Reben ist ein unglaubliches Monument.
Heute durften wir auch beim Verkosten der beiden Rotweine feststellen, dass auf feinstem Muschelkalk große Rotweine entstehen können, wenn sie von großen Winzern gemacht werden.
Viel Spaß und den Bericht nicht ohne Wein im Glas schauen. Wäre unmenschlich.
Hallo zusammen,
heute sind wir wieder On Tour und sind nochmals in Nordheim am Main. Hier werden wir noch das eine oder andere Mal berichten. Das Weingut, das wir euch heute vorstellen wollen, ist das Weingut Waldemar Braun. Das Weingut wurde 1985 gegründet und umfasst Weinberge im Nordheimer Vögelein und Kreuzberg, aber auch in den Escherndorfer Lagen Lump und Fürstenberg sowie im Sommeracher Rosenberg. Silvaner nimmt mit 30 Prozent den Hauptteil der Rebfläche ein, es gibt aber auch Müller-Thurgau und Bacchus, Scheurebe, Weißburgunder, Chardonnay, Riesling und Spätburgunder, Rieslaner, Blauer Silvaner, Grauburgunder und andere Rebsorten im Weingut.
Wir konnten einige Weine probieren und über das Weingut und die Weinphilosophie mit Patrick Braun reden.
Viel Spaß dabei und gönnt euch was Gutes im Glas dazu.