Hallo zusammen,
heute zu Silvester gibt es eine Spezialverkostung.
Es gibt zwar keine Punkte, dafür aber eine sehr emotionale Folge. Wir probieren den ersten Wernervinowein. Handgelesen, biologisch angebaut mit wenig Ertrag (gering ist schon zu wenig gesagt), und mit viel Herzensblut verarbeitet.
Aus dem Experiment des Anbaus mit verschiedenen Rebsorten wurde ein Gemischter Satz mit 8 Rebsorten, die mit der Hilfe der Trauben eines befreundeten Winzers zu einem Wein kreiert wurden. Aus dem Wein wurde ganz absichtlich ein PetNat. Nicht spontan vergoren, zu schlecht filtriert und im Bocksbeutel abgefüllt, kam nach großer Arbeit dieser PetNat heraus. Trotzdem finden wir, dass das Experiment, die Trauben selbst anzubauen, jeder Naturlaune zu Trotz und selbst auszubauen ein gewisses Maß an Respekt schuldet. Vor allem wenn das Ergebnis sogar schmeckt, wie die beiden Tester heute auch bestätigen.
In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch und alles Gute und viele gute Tropfen im Jahr 2024. Bis nächstes Jahr, bleibt gesund und bleibt Wernervino treu!
Hallo und einen schönen Nikolaustag wünschen wir euch,
heute wollen wir euch vier klasse Winzer aus Franken zeigen, die ihr Handwerk wirklich verstehen, von denen ihr aber vielleicht noch nichts im Glas hattet. Aber wir sind der Meinung, dass ihr sicher bald dies ändern werdet, wenn ihr ihr natürlichen Weine im Glas hattet.
Der erste Winzer ist Simon Haag, der neben seiner Winzertätigkeit bei einem Weingut auch eigenen Wein produziert. Er hat neben PetNat und Cider auch eine Cuvée aus Riesling und Gewürztraminer im Angebot, die wirklich Spaß im Glas gemacht hat.
Ein weiterer Winzer, den ihr bald kennenlernen solltet, ist Martin Hirsch von Weinbau Martin Hirsch, von dem wir euch einen Ruländer bzw. Grauburgunder der etwas anderen Machart zeigen wollen. Neben Maischegärung spielt hier auch „kontrolliertes Nichtstun“ eine gewisse Rolle. Mehr davon im Video. Franziska Schömigist eine Winzerin, die schon seit immer mehr auf sich aufmerksam macht und sehr interessante Müller-Thurgau und Silvaner auf die Flasche bringt. Heute gibt es bei uns aber eine Cuvée aus Weißburgunder, Silvaner und Müller-Thurgau, die auch richtig rockte.
Zu guter Letzt ist auch Thomas Patek in der heutigen Folge mit von der Partie, der uns schon im Vorfeld mit seinem Silvaner und seinem Rosé überzeugte. Heute ist seine Cuvée aus Silvaner und Bacchus in unserer Verkostung mit dabei. Also gönnt euch etwas Gutes und schaut mal ob ihr euch den einen oder anderen Wein von der heutigen Verkostung ins Glas bekommt. Wir können nur sagen, dass sie Lust auf das zweite oder dritte Glas machten.
Simon HaagNew Kitz Cuvée 2022. 40,5 Wernerpunkte Weinbau Martin HirschGrubersbuckel Ruländer 2022. 41 Wernerpunkte Weingut Franziska SchömigBasti Cuvée 2022. 41 Wernerpunkte Thomas PatekWhite Cuvée 2022. 42 Wernerpunkte
Herzlich willkommen zur heutigen Verkostung.
Die Cuvée Phantom wurde im Jahre 1987 von Walter Kirnbauer kreiert, und damit wurde in Österreich Cuvée-Weingeschichte geschrieben. Seitdem ist „das Phantom“ einer der österreichischen Kultweine, mit sehr hohem Bekanntheitsfaktor. Die Rebsortenpalette umfasst Blaufränkisch, Merlot, Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc und Syrah. Die Zusammensetzung kann variieren. Der Name ist eine Anlehnung an das Phantom der Oper. Wahrscheinlich ist dieser Wein der wichtigste des Familienweingutes, zumal er namensgebend für die Website des Weingutesist.
Zum Glück kein Marmeladinger, sondern eine mehrdimensionale Komposition mit gelungenem Holzeinsatz.
Ralf verkostet heute eine kleine Vertikale gereifter Weine und kommt wieder mal ins Philosophieren.
Viel Spaß und Flasche dazu aufmachen
Herzlich willkommen bei unserer heutigen Verkostung.
Im Mittelpunkt stehen heute die Weine von Manfred Rothe aus Nordheim. Letztes Jahr durften wir ihn auf dem Weingut besuchen und heute folgt die Verkostung seiner sehr terroirbezogenen Weine. Der Muschelkalk ist schon im Gutswein sehr spürbar. Seine maischevorgorenen Weine und Kvevris lassen sich nicht in Schubladen packen, wie auch nicht der Rest der Palette. Es sind sehr auf das Essen ausgerichtete Weine. Diese unterstützen im besten Sinne große Küche, um diese in ihrer Wirkung noch zu steigern.
Viel Spaß und auch nochmal das On-Tour mit ihm anschauen.
Es gibt Weingüter, da freust Du Dich schon eine Literflasche aufzumachen. Wenn Du dann auch noch das Portfolio probieren kannst, dann ist das Plaisir pur. Das Weingut ist nicht nur ein Weingut, sondern ein Chateau, eine Weihestätte des Rieslings.
Wir sind heute in Kiedrich auf dem Weingut Robert Weil. Es zeigt sich, dass Interviews mit wirklichen Weltklassewinzern höchst angenehm sind. Große Weine werden nur von großen Persönlichkeiten gemacht. Wilhelm Weils Weingut ist auf dem internationalen Parkett der große Markenbotschafter für deutschen Qualitätsweinbau. Das charakteristische hellblaue Etikett steht für Rieslinge der Spitzenklasse im trockenen, halbtrockenen und restsüßen Bereich. Seit den 1990er Jahren hat Wilhelm Weil mit edelsüßen Weinen das Weingut zu weltweitem Renommee geführt. Wir konnten aus erster Hand vieles über Geschichte und Zukunft des Weingutes erfahren.
Schenkt Euch dazu unbedingt einen Riesling ein. Die einzige Rebsorte des Weingutes.
Keine Weinregion in Deutschland identifiziert sich so durch Spätburgunder wie die Ahr. Von den 563 ha Rebfläche entfallen 65% auf diese grandiose Rebsorte. Es ist also kein Zufall, dass einige der größten Rotweine aus diesem Tal kommen. Heute testen wir drei Weine des VDP-Weingutes Burggarten in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Es gehört zu den Spitzenweingütern der Region und gewann 2013 mit dem Spätburgunder „R“ den ersten Platz beim deutschen Rotweinpreis. Seit 1910 betreibt die Familie Schäfer hier Weinbau. Josef Schäfer wird mittlerweile von seinen Söhnen Paul-Michael, Heiko und Andreas unterstützt. Uns viel auf, dass selbst die Basisweine von ausgezeichneter Güte sind.
Hier wird mit viel Herzblut und großem Eifer an der Qualität der gesamten Produktpalette gearbeitet. Im Test stehen heute Früh- und Spätburgunder.
Wir waren begeistert und wünschen viel Vergnügen bei der Sendung. Macht Euch unbedingt einen Spätburgunder dazu auf.
heute sind wir in Purbach im sonnigen Burgenland bei einer Winzerlegende zu Gast. Birgit Braunstein führt ihr 22 ha großes Spitzenweingut, das von der Familie bereits seit über 400 Jahren bewirtschaftet wird.
Die Rieden liegen in den Spitzenlagen am Leithaberg, wo Schiefer, Muschelkalk und kristalliner Quarz die perfekte Basis für große Weine bilden. 1999 begann sie mit der Umstellung auf biologischen Weinbau, 2009 erfolgte die Zulassung beim Demeter-Verband. Wir durften die Weine in den Rieden verkosten, was ein absolut besonderes Erlebnis war. Mit ihrem Geländewagen und per pẹdes apostolọrum kamen wir in kleine Paradiese und Kleinodien. Blumenwiesen, wie man sie seit der Kindheit nicht mehr gesehen hat, Bienenvölker, die grad am Schwärmen waren und auch Ziegen, die im Kreislauf der Reben eine wichtige Rolle spielen und auf der Weide neben der Zieselwiese standen. Einmal bekam ich von Birgit den Zuruf, ich solle Obacht geben, vor mir auf dem Weg sei eine Äskulapnatter. Die Rieden strahlen etwas Spezielles aus, an solchen Orten werden große Weine gemacht. Aber nur von WeinmacherInnen, die den Zugang zu diesem Mileu haben und gnadenlose QualitätsfanatikerInnen sind. Zum Glück ist das hier der Fall.
Was wir auf den Rieden und später in der Vinothek probieren durften, gehört zu den großen Tropfen Österreichs.
Endlich hat es geklappt, Kerstin und Richard Östreicher in Sommerach zu besuchen. Vor einigen Jahren durften wir bereits ein On-Tour machen, bei dem wir die Beiden kennenlernten. Zwei Burgunderverrückte im besten Sinne. Sehr sympathisch und kunstinteressiert. Wahrscheinlich braucht es solche Menschen, um großartige Weine zu machen. Der Winzer spiegelt sich in seinem Produkt wider, und dieses braucht keinen Vergleich mit großen Franzosen zu scheuen. Hier gehört Weißburgunder zu den großen Weinen Frankens. Die Spätburgunder brillieren durch Eleganz, und der Chardonnay lässt von Meursault träumen, jedoch mit der gewissen Note Östreicher. Der Silvaner gehört mit zur fränkischen Spitze. Alle Weine werden spontanvergoren und durchgegoren ausgebaut. Vielen Dank an Euch beide für das Vergnügen, die Weine vom Fass probieren zu dürfen. Sie versprechen wirklich großes Kino.
Herzlich willkommen zu „Best of Gold 2023 auf der Steinburg in Würzburg.“
zum 20jährigen Jubiläum des wichtigsten Weinwettbewerbes in Franken waren 50 Jurioren eingeladen.
Einer davon war Wernervino. Die Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme eines Weines ist entweder der Gewinn der Goldmedaille bei der Fränkischen Weinprämierung oder im Vorfeld das Bestehen einer sensorischen Prüfung, die ihn einer Goldmedaille für würdig befindet. Es wurden in den zehn Gruppen insgesamt 350 Weine probiert und 11 Sieger ermittelt, die den begehrten Ceratit nodosus mit nach Hause nehmen konnten. Es ist der einzige Weinwettbewerb in Deutschland, bei dem am Morgen und frühen Nachmittag verkostet wird, und am Abend bereits die Siegerehrung stattfindet. Da sind wir Franken sehr behände.
Am nächsten Tag folgte eine Exkursion zu den beiden Weingütern „2Naturkinder“ in Kitzingen und Zehntkeller in Iphofen. Davon einige Bilder, Details wird es in Verkostungen bei uns geben.
Wir danken dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann und Andreas Göpfert mit seinem Team und natürlich den Fränkischen Weinprinzessinnen mit ihrer Weinkönigin Eva Brockmann, sowie der charmanten Moderatorin und ehemaligen Deutschen Weinprinzessin, Klara Zehnder. Eine fulminante Präsentation des Weinbaus in Franken. Uns hat es Spaß gemacht und es würde uns freuen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Der Wettbewerb ist stark verbunden mit Hermann Mengler, auch bekannt als „Doc Sylvaner.“ In diesem Jahr geht er in den wohlverdienten Ruhestand und wird sicherlich stark vermisst werden. Nicht nur als Initiator des Wettbewerbes, sondern als Wegbereiter des Qualitätssprungs des fränkischen Weines. So war 2003 ein sehr schwieriger Jahrgang mit heißem Wetter und hohen Alkoholgraden, welche die Sylvaner etwas plump schmecken ließ. Dies war auslösendes Moment für Hermann Mengler eine Qualitätrevolution im Fränkischen Weinbau, sowie den Wettbewerb zu initiieren. Seitdem hat sich der Stil der fränkischen Paradesorte extrem gewandelt. Tannin, Fermentation und Mazeration heißen die Zauberwörter.
Hermann Menglers eigentliche Berufsbezeichnung ist „Leiter der Fachberatung Kellerwirtschaft und Kellertechnik im Bezirk Unterfranken.“ Wir von Wernervino wünschen alles Gute und bedanken uns dafür, aufgrund Ihrer Arbeit, so viele fränkische Spitzenweine hier vorstellen zu dürfen.
Viel Spaß und den Schoppen dabei nicht vergessen.
Wir sind in Greuth am Fuße des Steigerwaldes, genauer gesagt, bei Harald Brügel vom Weingut Brügel. Das Weingut ist relativ jung und wurde im Jahre 1992 gegründet. Ursprünglich wurden die Trauben des damaligen Mischbetriebes an die Genossenschaft geliefert. Der Betrieb wurde nach und nach von 1,8 ha auf 8,9 ha erweitert, und die Weine wurden selbst ausgebaut.
Eine sehr positive Entwicklung, die die Brügels mit vielen Top-Winzern in Franken teilen. Der Aufstieg an die fränkische Spitze war nur eine Frage der Zeit: Heute gilt Harald Brügel als einer der großen Silvaner-Winzer. In unserer heutigen Folge gibt er Einblick in die Geschichte seines Weingutes und in eine grandiose Weinpalette. Ralf hatte die Gelegenheit Keupersilvaner aus verschiedenen Jahrgängen zu verkosten.
Sowohl Altenberg, Bastel, Kirchberg oder Pur zeigen das große Reifungspotential des Silvaners. Aber Harald Brügel versteht sich auch auf andere Rebsorten…