Herzlich willkommen zur heutigen Verkostung von Versteigerungsweinen!
Heute gibt es zwei Kabis von der Mosel, die einfach gute Laune machen. Einmal vom Weingut Kanzlerhof, von Burkhards Wichtelpartner Jens zugeschickt, und der andere kommt vom Weingut Leo Fuchs. Alfred Schumann baut im ehemaligen Fronhaus der Abtei Maximin in Trier Rieslinge im Fuder oder Edelstahl aus. Naturnaher Anbau und niedrige Erträge von teilweise wurzelechten Rieslingreben aus Steillagen.
Die Geschichte des Weingutes Leo Fuchs in Pommern geht zurück bis zum Jahr 1624. Die beiden Kabis sind sehr unterschiedlich im Ausbau und Philosophie, machen aber einfach gute Laune und schiefern so schön.
Manchmal dauert es etwas mit unserer Reaktion auf Kommentare. Ein Follower der ersten Stunde kommentierte unsere Sendung vom letzten Jahr über Cru Bourgeois nicht ganz so positiv. Trotzdem vielen Dank, da wir auf Eure Meinung großen Wert legen. Die Klassifikation hätte keine Aussagekraft und einige Weingüter seien aus deswegen dieser ausgetreten. Ferner wurden uns Weingüter vorgeschlagen, welche nicht mehr Mitglieder sind und herausragende Qualitäten liefern. Natürlich ist die Bezeichnung Cru Bourgeois keine Garantie einen guten Wein im Glas zu haben, aber es ist schon ein guter Indikator.
Auch die Bezeichnung GG ist nicht immer eine Garantie für einen Wein, der uns schmeckt und nur diese stellen wir vor. Die vorgestellten Weine haben die Punkte absolut verdient und liegen unter unserer Preisgrenze für die Verkostung von 20 Euro.
Wir haben zwei vorgeschlagene Weine besorgt, die allerdings knapp unter 40 Euros liegen. Chateau Sociando-Mallet 2020 und Clos Manou 2021 sind Nachbarn, aber sehr unterschiedlich in ihrer Historie. Sociando-Mallet ist ein Klassiker und kann auf eine lange Erfolgsgeschichte zurückblicken. Clos Manou ein Durchstarter, der eine sehr große Zukunft hat. Beide Weine waren relativ jung und dürften in zehn Jahren eine noch höhere Punktezahl erhalten. Langstreckenläufer par excellence.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Das Weingut Pfaffl ist ein Familienbetrieb in Stetten im Weinviertel. Roman und Adelheid Pfaffl übernahmen 1978 den Bauernhof der Eltern mit 23 Hektar Landwirtschaft und 0,7 Hektar Weinbau. 1983 wurden die Weine erstmals in Bouteillen abgefüllt und Roman Pfaffl setzte sich dafür ein, dass das Weinviertel das erste DAC-Gebiet Österreichs wurde. Es erfolgte eine erste starke Ausweitung der Rebflächen und man stieg in den Export der Weine ein.
Im Jahre 1996 ernannte der Falstaff Roman Pfaffl zum Winzer des Jahres. Es erfolgte die Übernahme des Schloßweingutes Bockfließ. 2004 war der Betrieb auf 53 ha angewachsen. 2011 übernahmen die Geschwister Roman Josef Pfaffl und Heidemarie Fischer das elterliche Weingut, welches in hohem Maße exportorientiert ist. 2016 erhielt man den Titel „European Winery of the Year“ vom renommierten US-Weinmagazin „Wine Enthusiast“. Von den 150 ha, einige davon liegen auch in der Weinbauregion Wien, sind 70% mit Weißweinreben bestockt. Grüner Veltliner spielt dabei sicherlich die wichtigste Rolle.
Roman Pfaffl erhielt auch auch von der Presse den Titel „Mr. Veltliner“ verliehen. Wir durften heute sechs Weine aus dem Gesamtportfolio probieren, sowie den Primo Grüner Veltliner Alkoholfrei. Es zeigte sich, dass die Pfaffls sich nicht nur auf den Veltliner verstehen, sondern ihr komplettes Rebsortenportfolio exzellent beherrschen.
Es geht heute nochmal an die Mosel, genauer gesagt nach Pünderich zum herausragenden Weingut Clemens Busch.
Rita und Clemens Busch haben hier ein Monument des Moselrieslings aufgebaut. Die Weine zählen zu den besten Weinen Deutschlands. Seit 1984 arbeitet man im Weingut zertifiziert biologisch und seit 2004 biodynamisch mit einer Herde Thüringer Waldziegen als tierische Mitarbeiter.
Mittlerweile hat der jüngste Sohn, Johannes, die Leitung übernommen. Die Weine werden zum größten Teil trocken ausgebaut und Im Zentrum steht die Lage Marienburg. Die verschiedenen Schieferböden und die speziellen Kleinklimata spielen hier eine große Rolle.
Die Rieslinge aus den Teillagen unterscheiden sich spürbar. Dies sind Fahrlay mit den Fahrlay-Terrassen (Blauer Schiefer), Falkenlay (das älteste Stück wird Riffes genannt mit grauem Schiefer), Rothenpfad (Roter Schiefer) und die Felsterrasse (hellgrauer Schiefer mit eisenhaltigen Schichten). Die Weine werden natürlich spontan vergoren, in Eichenholzfässern ausgebaut und lagern lange auf der Hefe. Das Ergebnis sind Rieslinge die unterstreichen, dass sie von einem Weltklasseweingut kommen. Oder einfach sagen: „Heute ist das Leben gut.“
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
diesmal sind wir wieder On Tour – und zwar bei Feinkost Baunach in Würzburg, wo wir uns mit niemand Geringerem als Bastian Hartwig, dem Regional Manager DACH von Nyetimber, durch einige der spannendsten Sparkling Wines aus England probieren!
Nyetimber gehört zu den absoluten Pionieren Aushängeschildern der englischen Schaumweinszene – und wir wollten natürlich einige Dinge über Sparkling Wine wissen:
Was macht die britischen Bubbles so besonders?
Wie nah kommen sie an die großen Vorbilder aus der Champagne heran?
Und welcher Nyetimber-Stil hat uns am meisten begeistert?
Zwischen feinen Aromen, viel Hintergrundwissen und einer Menge Bubbles im Glas nehmen wir euch mit in eine Welt, in der England längst kein Geheimtipp mehr ist – sondern ein echter Schaumwein-Hotspot.
Schaut am besten jetzt rein ins Video und entdeckt mit uns die britische Sparkling-Welt!
Schreibt uns gerne, welche Nyetimber-Cuvée ihr schon probiert habt oder unbedingt mal im Glas haben wollt.
heute probieren Ralf und Burkhard Weine vom Weingut Schloss Lieser von der Mosel. Ein Weingut, dass Ralf vor ein paar Wochen für ein On Tour besucht hat. Wir probieren heute zum einen Riesling Kabi Gutswein von 2016. Ein gereiftes Gedicht. Danach wird es rot. Zum anderem probieren wir nämlich den Spätburgunder des Weinguts. Schiefer in rot und weiß. Eine tolle Kombi.
Also viel Spaß und gönnt euch was Gutes. Schaut euch am besten auch noch das On Tour mit Thomas Haag an. Es lohnt sich.
Im letzten Jahr war Ralf in Hagenbrunn im Weinviertel zu einem On-Tour beim Weingut Schwarzböck. In einem Buschenschank gab es zuvor Eierschwammerlstrudel. In anderen Regionen heißen die Pilze Pfifferlinge, Rehpfötchen, Reherl und in Franken Gelberle. Mit Schnittlauchsößchen kombiniert bodenständige Küche der Extraklasse und nicht sehr aufwendig. Ein geniales Gericht, welches wir heute vorstellen wollen. Anbei die Zutaten für zwei Strudel, denn einer reicht nicht:
1 KG Eierschwammerl
4 Zwiebeln
250g Speck
gehackt Schnittlauch
1 Becher Sauerrahm ( Saure Sahne )
1 Strudelteig
Als Weine passen natürlich zwei Weine aus Hagenbrunn vom Weingut Schwarzböck. Riesling aus der Riede Aichleiten ist aufgrund Klimaerwärmung auf dem Vormarsch, da er einige Vorteile gegenüber anderen Sorten hat. Danach ein gereifter Grüner Veltliner von 2012 aus der Magnum. Da muss man nicht so oft in den Keller.
Viel Spaß beim Nachkochen und schaut in das On-Tour rein.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Das Weingut Hemberger in Rödelsee befindet sich mitten im fränkischen Keuperland. Am Fuße des Schwanbergs werden sehr aussagekräftige Silvaner erzeugt, geprägt durch feine Tonplättchen, die vor Jahrmillionen aus den Überresten von Krebsen und Muscheln entstanden sind, dazwischen Gipsknollen und Fasergips. Mit einem Wort: Keuper. Das Weingut wurde 1983 von Roland und Elisabeth Hemberger gegründet, vorher wurden die Trauben an eine Genossenschaft abgeliefert. Das Lagenportfolio ist beeindruckend mit Rödelseer Küchenmeister und Schwanleite, sowie Iphöfer Kronsberg. 2012 ist Sohn Tobias in den Betrieb eingestiegen. Das Weingut ist bio-zertifiziert und Mitglied der Gruppe „Ethos.“
Einer Gruppe von 12 fränkischen Winzern, die für Nachhaltigkeit im Weinbau, Biodiversität, Handwerk, Steillagenerhaltung und Soziales stehen. Dies aber wirklich praktizieren und nicht nur Lippenbekenntnisse abgeben. Wir haben über die letzten Jahre bei den Weinen vom Weingut Hemberger einen stetigen Aufwärtstrend festgestellt und sind uns sicher, dass dieser anhalten wird. Die Weine in der heutigen Verkostung waren außerordentlich.
Burkhard probiert heute Weine der Winzer Sommerach – Die Genossenschaft. Hier ist es gelungen, wirklich auf Qualität zu setzen. Die Genossen, es sind 90 Familien, gehören mittlerweile zu den führenden Betrieben in der Region. Es wird kein Glyphosat verwendet und 5 der Genossen haben bereits auf biologischen Anbau umgestellt. Man merkt, hier ist eine starke Hinwendung zur Qualitätserzeugung erfolgt. Die Silvaner sprechen hier eine deutliche Sprache.
Ralf genoss das Frühjahr mit Grillen und Zweigelt. Das Weinviertel steht eigentlich für Grünen Veltliner, aber der Zweigelt ist die zweite autochthone Rebsorte der Region. Das Weingut Pröglhöf besteht bereits seit 1771 und Arbeit im Einklang mit der Natur stand immer im Focus. Mittlerweile ist der Betrieb bio-zertifiziert und erzeugt handwerklich langlebige, großartige Weine. Das beweisen die beiden gereiften Zweigelt-Reserven ganz formidabel.