Herzlich willkommen zur heutigen Verkostung von Versteigerungsweinen!
Heute gibt es zwei Kabis von der Mosel, die einfach gute Laune machen. Einmal vom Weingut Kanzlerhof, von Burkhards Wichtelpartner Jens zugeschickt, und der andere kommt vom Weingut Leo Fuchs. Alfred Schumann baut im ehemaligen Fronhaus der Abtei Maximin in Trier Rieslinge im Fuder oder Edelstahl aus. Naturnaher Anbau und niedrige Erträge von teilweise wurzelechten Rieslingreben aus Steillagen.
Die Geschichte des Weingutes Leo Fuchs in Pommern geht zurück bis zum Jahr 1624. Die beiden Kabis sind sehr unterschiedlich im Ausbau und Philosophie, machen aber einfach gute Laune und schiefern so schön.
Es ist nie zu spät für Frühburgunder. Burkhard probiert heute einen aus Sulzfeld vom fränkischen Spitzenweingut Luckert. Großer Wein.
Ralf probiert zwei Weine der Familie Reinischaus seiner neuen Heimat, der Thermenregion. Das Burgund Österreichs besticht durch Burgunder und autochthone Rebsorten. Zunächst ein Zierfandler und am Schluß ein Pinot Noir Ortswein.
Das Weingut Jülg hat sich in der Pfälzer Spitzengruppe etabliert. Heute ein Calcaire Blanc. Eine Weißweincuvée naus Chardonnay, Weißburgunder und Grauburgunder.
Burkhard startet heute mit einem Retsina der Sonderklasse. Seit 1979gilt er als eigenständiger Wein in Griechenland. Der heutige Wein ist kein Underdog der griechischen Weinwwelt, sondern ein Kleinod, das hervorragend die Griechische Küche unterstützt.
Danach Chardonnay mit einem Ziegenbock auf dem Etikett aus dem Maconais. Celine und Laurent Tripoz kennen sich seit ihrer Kindheit. Beide sind verheiratet und Quereinsteiger, die biodynamisch arbeiten. grandioser Stoff aus dem Burgund für kleines Geld.
Lambrusco war früher immer ein süßer Einstiegswein, der einem noch am nächsten Tag nicht aus dem Kopf ging. es gibt ihn aber auch trocken und als edlen Wein, der offenbart, was in der Lambruscotraube steckt. Burkhard zeigt, dass dieser Wein von der Cantina della Voltasehr gut die Küche der Emilia Romagna begleiten kann. Peppone hatte immerhin Lambrusco und Parmaschinken nach Moskau zu den Genossen mitgenommen.
Zum Beschluss gibt es Orangewein aus der Thermenregion. Das Weingut Krug aus Gumpoldskirchen hat nicht nur einen der besten Heurigen in Österreich, es erzeugt auch Weine der Extraklasse. Der Privat wird aus der autochthonen Rotgipflerrebe hergestellt. Servas Kaiser.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Die Jungen Wilden gibt es bisher noch nicht offiziell in Franken. Wäre eine Idee von uns, da speziell die Chardonnayrebe noch eine relativ kurze Historie hier hat und junge Winzer sich mit ihr gut profilieren können.
Viele der Winzer heute und deren Weine kennen wir bereits seit Jahren und haben sie vor Ort besucht. Die Probe setzte uns in eine Art Begeisterungstaumel, obwohl Burkhard spucken musste. Die Orientierung ist sicherlich an Burgund und ist so auch richtig gewählt. Alle fünf Weine sind Terroirweine, bei denen man die Hand des Winzers spürt. Allesamt sind spontan vergoren, mit perfektem Holzeinsatz und verleugnen ihre fränkische Heimat nicht.
Nach einer Pause in der Karaffe explodierten sie förmlich, was für Franken eigentlich nicht die Norm ist. Beim Preis haben wir ein Limit von 35 Euro eingezogen und einige der Weine sind im Reservebereich. Vielleicht bringen wir auch mal einen Bericht über die Alten Hasen, aber da wir unsere Weine selber zahlen, müssen wir noch etwas sparen.
Vom Winzerhof Olingergibt es bereits ein On-Tour, ebensovom Weingut Ottenbreit. Vom Winzerhof Nagelgibt es ein On-Tour und ein What’s Up. Die Weingüter Höflerund Giegerichstehen hoffentlich in diesem Jahr auf dem Programm.
Burkhard startet heute mit Pinot Gris von Sophie Schaal aus dem Elsaß. Sie ist im Burgund geboren und hat Ökologie in Dijon studiert. Bei einem Aufenthalt in Südafrika lernte sie ihren Mann Julien Schaal kennen. Das Leben der beiden ist heute aufgeteilt zwischen Elsaß und Swartland. Sie machen in beiden Regionen Weine. Es stellt sich heraus, dass Pinot Gris und Pinot Grigio zwei unterschiedliche Welten sind.
Bei der ersten Blindprobe heute steht ein Brunello im Mittelpunkt. Den Valdicava2019 sollte man auf keinen Fall unterschätzen. Der Wein ist noch lange nicht am Ende seiner Karriere, aber jetzt schon bonfortionös zu trinken.
Der Chenin Blanc von der Domaine Champalou aus Vouvray macht generell neugierig auf diese Rebsorte. Nicht nur an der Loire liefert sie sehr ausdrucksvolle Weißweine, sondern auch in Südafrika ist sie mittlerweile daheim. Ein Vergleich wäre vielleicht mal interessant.
Zum Beschluss gibt es heute einen sehr eigenständigen Wein aus der Steiermark. Sponti, Handlese, Biodynamie, Orange, kleines gebrauchtes Holz für 18 Monate und einfach Weltklasse.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Das Weingut Pfaffl ist ein Familienbetrieb in Stetten im Weinviertel. Roman und Adelheid Pfaffl übernahmen 1978 den Bauernhof der Eltern mit 23 Hektar Landwirtschaft und 0,7 Hektar Weinbau. 1983 wurden die Weine erstmals in Bouteillen abgefüllt und Roman Pfaffl setzte sich dafür ein, dass das Weinviertel das erste DAC-Gebiet Österreichs wurde. Es erfolgte eine erste starke Ausweitung der Rebflächen und man stieg in den Export der Weine ein.
Im Jahre 1996 ernannte der Falstaff Roman Pfaffl zum Winzer des Jahres. Es erfolgte die Übernahme des Schloßweingutes Bockfließ. 2004 war der Betrieb auf 53 ha angewachsen. 2011 übernahmen die Geschwister Roman Josef Pfaffl und Heidemarie Fischer das elterliche Weingut, welches in hohem Maße exportorientiert ist. 2016 erhielt man den Titel „European Winery of the Year“ vom renommierten US-Weinmagazin „Wine Enthusiast“. Von den 150 ha, einige davon liegen auch in der Weinbauregion Wien, sind 70% mit Weißweinreben bestockt. Grüner Veltliner spielt dabei sicherlich die wichtigste Rolle.
Roman Pfaffl erhielt auch auch von der Presse den Titel „Mr. Veltliner“ verliehen. Wir durften heute sechs Weine aus dem Gesamtportfolio probieren, sowie den Primo Grüner Veltliner Alkoholfrei. Es zeigte sich, dass die Pfaffls sich nicht nur auf den Veltliner verstehen, sondern ihr komplettes Rebsortenportfolio exzellent beherrschen.
ab heute gibt es auch am Mittwoch wieder neue, frische Sendungen von uns.
Das Weingut Bergdoltgibt es bereits seit 1754. Heute steht es für puristische Weißburgunder, mineralische Rieslinge, elegante Spätburgunder und animierende Sekte. Caro Bergdolt prägt Stil und Qualität der Weine.
Seit 1993 ist das Weingut VDP-Mitglied und seit 2010 arbeitet man biologisch. Wir probieren heute den Weißburgunder aus der Ersten Lage Duttweiler Kreuzberg von 2023. Der Boden besteht aus Parabraunerde über Löss und wurde im Edelstahl ausgebaut. Er zeigt reife Frucht nach Birne und rotem Streuobstwiesenapfel, Cremigkeit und eine schöne Salzigkeit bzw. Mineralität. Klasse Weißburgunder.
Aus Baden vom Kaiserstuhl kommt heute ein Chardonnay vom Weingut Trautwein. Das Weingut besteht bereits seit 1649. Anfang 2019 haben Anne-Christin und Christof Trautwein das Weingut übernommen. Christoph brachte seine Weinberge an der Ahr in das Familienunternehmen ein. Hans-Peter und Elfriede, die Eltern von Anne-Christin, stellten 1980 als eines der ersten Weingüter am Kaiserstuhl auf biologischen Weinbau um. Seit 2004 arbeitet das Weingut biodynamisch, ist Mitglied bei Demeter. Im Zentrum stehen die Burgundersorten, bei denen man die Orientierung an der Bourgogne spürt. Vier Trauben im Gault Millau sind verdient erarbeitet worden. Bestes Terroir, höchste Ertragsreduktion auf unter 30 l/ar und Rebstöcke, die bis zu 50 Jahre alt bringen anspruchsvolle Weine mit langem Reifepotential hervor. Ein eleganter Chardonnay mit perfektem Holzeinsatz und reifer Birne.
Im Mittelpunkt stehen heute vier Winzerinnen und vier Rieslinge. Die steile Einzellage Pettenthal am berühmten Roten Hang in Rheinhessen.
Namensgebend war hier der rote, eisenhaltige Tonschiefer-Boden. Das besondere Mikroklima bringt mineralische, langlebige Weine hervor. Der Rote Hang liegt auf halber Strecke zwischen Nierstein und Nackenheim in Ost- bis Südostorientierung oberhalb des Rheins. Die Vorfahren von Gina Gehring kamen von der Schwäbischen Alb und gründeten zunächst eine Küferei in Nierstein. Ihr Pettenthal wirkt sehr dicht und vollmundig. Frische Säure, saftige Frucht und schöne Mineralik.
Die Familie von Christine Huffbegann bereits 1700 mit dem Weinbau in Nierstein. Mit ihr und ihrem neuseeländischen Mann Jeremy kam frischer Wind ins Weingut. Ihr Pettenthal hat ebenfalls eine starke mineralische Komponente, aber auch florale und Steinobstaromen.
Julia Schittlerist zuständig für den Keller des Weingutes Schittler-Becker in Zornheim. Wir sagen nur Handlese, Spontangärung und Ausbau im Edelstahl sowie im traditionellen großen Holzfass.
Der Rappenhof gehört bereits seit 1971 dem VDP an. Elisabeth Muth leitet in der 13. Generation im Weingut das Weingut. Auch hier zeigt der Pettenthal eine starke mineralische Komponente, wie auch Frucht.
Wir hoffen Ihr hattet einen Guten Beschluss und wir wünschen Euch viel Freude, Glück, Gesundheit und immer einen guten Schoppen im Glas.
Natürlich beginnt das Neue Jahr mit trockenem Silvaner, der Muttermilch der Franken. Genau richtig für den „Dry January“. Neun Gutsweine stehen heute im Test. Gerade im Gutsweinbereich hat es in den letzten Jahren eine stetige Qualitätszunahme gegeben. Der auch „Österreicher“ genannte Silvaner kann wie nur wenige andere Rebsorten seine Herkunft zeigen. Der Jahrgang war für die Winzer nicht leicht. Die Vegetation startete 17 Tage früher als normal.
Am 22. und 23. April gab es Spätfröste mit bis zu -7 Grad Celsius, was bei einigen Winzern zu Totalausfällen führte. Jedoch erholten sich die Reben vielfach und es gab eine zweite Generation. Die durchschnittliche Erntemenge sank von 70 auf 57 Hektoliter pro Hektar. Der September war relativ kühl und so erhielten die Beeren Zeit für die Aromareife.
Wir haben heute einen schönen Mix zusammengestellt, der uns beim Verkosten sehr viel Spaß gemacht hat, und hoffen auch auf Euer Feedback.
Welche Silvaner Gutsweine haben Euch überzeugt vom 24er Jahrgang?
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen