Erich Machherndl macht Terroirweine, die sehr seine Persönlichkeit widerspiegeln. Als Quereinsteiger hat er 1998 zusammen mit seiner Frau Karin das Weingut Machherndl von seinem Vater übernommen. Seit dem Jahr 2018 ist das Weingut biologisch zertifiziert und damit wurde nochmals eine Schippe Qualität draufgelegt.
Seine Lieblingsrebsorte ist der Riesling von den traditionellen Steinterrassen, aber wir sind auch von den Grünen Veltlinern, Chardonnays und Zweigelts begeistert. Diese Spontis zeigen wo sie herkommen, nämlich aus der Wachau, einer der großartigsten Weinregionen der Welt. Ohne Schickeriagehabe, sehr an der Natur orientiert, aber mit der Handschrift des Winzers. Die Probe beginnt natürlich in den Rieden vor traumhafter Kulisse, die zeigen, dass Weinberge keine ökologischen Friedhöfe sein müssen. Grandiose Artenvielfalt und ebensolche Weine. Speziell Riesling aus der Wachau sehen wir als eine Rebsorte mit großartiger Zukunft.
heute gibt es nochmals eine Wernervino-Classicfolge. Neben Verkostungen und Besuchen beim Weingut, machen wir ja auch Schmankerltouren. So waren wir 2017 bei einem Kaviar- und Störzüchter in Mittelfranken. Hier ist das Video dazu. Schaut mal rein. Es hat damals Riesenspaß gemacht.
Hier der Text von 2017:
Hallo zusammen,
verlässt man die Autobahn A7 an der Ausfahrt Dinkelsbühl/Fichtenau, ist es nicht mehr ganz so weit nach Halsbach bei Dürrwangen. Dort betreibt Sebastian Salomon eine interessante Fischzucht. Er züchtet dort Störe und damit auch Kaviar. Bei Sebastian bekommt man den einzigen mittelfränkischen Kaviar. Grund genug für uns einmal bei ihm vorbeizuschauen und mehr über die Kaviarproduktion zu erfahren. Viel Spaß bei der heutigen Schmankerltour.
Herzlich willkommen zum zweiten Teil der Verkostung fränkischer Chardonnays.
Wir beginnen heute mit den Trockenen Schmitts, deren Chardonnay mit unglaublichem Preis-Leistungsverhältnis aufwartet. Zumal Bruno und Lothar sehr gut mit Holz umzugehen wissen.
Die Erste Lage aus dem Randersackerer Teufelskeller kommt vom Weingut Störrlein-Krenig. Vorbild ist hier sicherlich Burgund, eher Cote d´Or. Jedoch kann er die fränkische Herkunft nicht verleugnen. Terroirwein.
Der dritte kommt vom Keuper und wurde von Carolin Meyer gezaubert. Die dreifache Fränkische Weinkönigin macht einen Chardonnay mit typischen Keupernoten im kleinen Fass ausgebaut. Quitte und Birne. We like it.
Der Silvanerspezialist Paul Weltner, leider etwas kamerascheu, glänzt auch mit Chardonnay. Eher der etwas schlanke, elegante Chablisstil, der aber zu Franken passt. Er, der Wein, aber auch der Winzer, haben Ecken und Kanten.
Die dritte Erste Lage kommt vom Weingut Hans Wirsching und zeigt ebenfalls, dass sie die Reben auf Keuper gewachsen sind.
heute gibt es eine weitere Classic-Folge im Januar. Ein Highlight für uns in den letzten Jahren, war auf jeden Fall unsere Fahrt nach Schweigen 2024. Dort haben wir unter anderem Friedrich Becker treffen können und haben tolle Weine probieren und einen sympathischen Pfälzer kennenlernen dürfen.
Hier der Text von 2024:
Herzlich willkommen zum heutigen On-Tour!
Wir sind in Schweigen, ein paar Schritte von der französischen Grenze entfernt. Das Weingut Friedrich Becker hat Spätburgundergeschichte geschrieben. Der „Alte Fritz“, Friedrich Becker, hat den Traum einen Wein wie Romanée-Conti zu erzeugen. Die Böden und das Klima sind sich sehr ähnlich, wobei ein Großteil der Spitzenlagen auf der französischen Seite der Grenze liegen. Die Fünf Freunde haben dabei die Südpfalz zu einem Elysium für Vinophile aus der ganzen Welt gemacht. Fritz Becker nimmt sich die Zeit das Ausnahmeweingut vorzustellen, und wir durften das Sortiment gustieren. Es zeigt sich abermals, dass die großen Weine auch von großen Persönlichkeiten gemacht werden. Sehr bodenständig und sympathisch. Das Weingut: sehr traditionell, gemütlich ohne neumodischen Schnickschnack und Designerkühle. Für uns ein großes Erlebnis, für das wir Danke sagen.
Wir hoffen Ihr hattet einen Guten Beschluss und wir wünschen Euch viel Freude, Glück, Gesundheit und immer einen guten Schoppen im Glas.
Natürlich beginnt das Neue Jahr mit trockenem Silvaner, der Muttermilch der Franken. Genau richtig für den „Dry January“. Neun Gutsweine stehen heute im Test. Gerade im Gutsweinbereich hat es in den letzten Jahren eine stetige Qualitätszunahme gegeben. Der auch „Österreicher“ genannte Silvaner kann wie nur wenige andere Rebsorten seine Herkunft zeigen. Der Jahrgang war für die Winzer nicht leicht. Die Vegetation startete 17 Tage früher als normal.
Am 22. und 23. April gab es Spätfröste mit bis zu -7 Grad Celsius, was bei einigen Winzern zu Totalausfällen führte. Jedoch erholten sich die Reben vielfach und es gab eine zweite Generation. Die durchschnittliche Erntemenge sank von 70 auf 57 Hektoliter pro Hektar. Der September war relativ kühl und so erhielten die Beeren Zeit für die Aromareife.
Wir haben heute einen schönen Mix zusammengestellt, der uns beim Verkosten sehr viel Spaß gemacht hat, und hoffen auch auf Euer Feedback.
Welche Silvaner Gutsweine haben Euch überzeugt vom 24er Jahrgang?
2025 geht heute zu Ende und zu Beginn des kommenden Jahren wollen wir es etwas ruhiger angehen lassen. Da wir beide aus persönlichen Gründen ziemlich viel zu tun haben, haben wir uns entschlossen diesen Januar nur am Sonntag frische Wernervino-Folgen zu präsentieren. Am Mittwoch wie schon heute wollten wir euch ein paar ältere Folgen zeigen, die wir als sehr gelungen empfanden und wollen sie euch nochmals empfehlen zu schauen.
Am besten heute Abend ein paar Sektkorken knallen lassen, als zu böllern und dabei diese tolle Folge von uns anschauen. Wir wünschen euch alles Gute für 2026. Bleibt uns treu und empfehlt diesen Blog weiter. Wir werden uns auf jeden Fall im kommenden Jahr wieder alle Mühe geben, euch tolle Weine zu und Winzer und anderes zu zeigen.
Hier der Text von Folge 1000:
Heute ist ist soweit. Zehn Jahre Wernervino und Sendung 1000.
Anfangs haben wir gar nicht damit gerechnet, dass es so viele Sendungen werden könnten. Das Thema Wein ist so wunderbar unendlich und fasziniert uns jeden Tag aufs neue. Eigentlich hat sich an unserem Konzept nix geändert. Wir stellen nur Weine vor, die uns schmecken und die wir empfehlen können. Es wird kein Wein verrissen, sondern dann einfach nicht vorgestellt. Wir glauben, dass dies fair gegenüber VerbraucherInnen und WinzerInnen ist. Hinter dem Konzept stehen wir.
Normalerweise stellen wir ja immer die Fragen an die WinzerInnen. Diesmal werden wir ein bisschen ins Kreuzverhör genommen und wir werden nach besten Wissen und Gewissen die Fragen über uns beantworten.
Vielen Dank an unsere Zuschauer und Euer Feedback. Ohne Euch hätten wir bestimmt nicht so lange durchgehalten. Vielen Dank auch an die vielen Winzerinnen, die uns eigentlich immer unterstützt haben und von denen wir so viel lernen konnten in den letzten Jahren. Und besonders vielen Dank für die hervorragenden Weine, die Hauptdarsteller. Das wohl kommunikativste Getränk der Welt.
Zum Jubiläum gibt es Sauvignon Blanc aus der Steiermark, Pinot Noir aus der Bourgogne und Spätburgunder aus Franken. Machts Euch auch ein Flascherl auf und viel Vergnügen.
Hendrik Thomavon Wein am Limit Lisa Bunn vom Weingut Bunn-Strebel Heinz Frischengruber von der Domäne Wachau Christian Ottenbreitvom Weingut Ottenbreit Florian Alphartvom Weingut Alphart Jörg Lanius vom Weingut Lanius-Knab Kathrin Brachmann vom Weingut Brachmann Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger Sebastian Lehrmannvom Weingut Schilling Christiane Störrlein vom Weingut Störrlein-Krenig Martin Schmittvom Weingut Schmitts Kinder Matthias Stumpfvom Weingut Bickel-Stumpf Martin Schwabvom Weingut Schwab Rudi May vom Weingut May Katharina Bauschvom Weingut Hans Bausch Elena Lindvom Weingut Ökonomierat Lind Sabrina Becker vom Weingut Becker Thomas Fröhlich vom Weingut Ilmbacher Hof Michael Scholtesvom Weingut Scholtes Eva Vollmer vom Weingut Eva Vollmer Julia Schittler vom Weingut Schittler-Becker Daniel Sauervom Weingut Rainer Sauer Lena Hess von Generation Riesling Christian Müllervom Weingut Max Müller I Giovanni Bellantivom Bürgerspital Würzburg Christian Stahl vom Winzerhof Stahl Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen
Hallo zusammen,
Bevor das alte Jahr endet, haben wir noch eine besondere Verkostung für euch. Da wir in letzter Zeit ja sehr viel Chardonnay probiert haben aber nur waren bisher keine fränkischen Chardonnays dabei.
Viele von euch haben sie schon vermisst, aber heute gibt es sie. Nämlich in Teil 1 von 3 Verkostungsfolgen mit fränkischem Chardonnay. Insgesamt werden wir 15 Chardonnays zwischen 10 und 25 Euro probieren.
In der ersten Verkostung haben wir etablierte Weingüter herausgesucht, die ihr alle schon bei uns gesehen habt. Bei Teil 2 und 3 gibt es sicher die eine oder andere Überraschung.
Wir starten heute mit Chardonnay vom Winzerhof Stahl, Weingut Rainer Sauer, Weingut Horst Sauer, Weingut Brennfleck und Weingut Zehnthof Luckert. Fünf Weingüter, die ihr für Silvaner stehen, aber können sie auch Chardonnay. Wir hoffen wir können es euch in der Verkostung heute zeigen. Also gönnt euch etwas Gutes dazu. Viel Spaß und schon Mal Guten Rutsch.
Hallo zusammen,
auch dieses Jahr haben wir wieder eine Weihnachtsverkostung für euch. Wir probieren einen Fund aus dem Klimaschrank von einem Weingut, das es in heutiger Form nicht mehr so gibt. Wir haben einen Portugieser R von 2014 im Glas vom Weingut Stadt Klingenberg, das damals von noch Benedikt Baltes geführt wurde. Ein richtig toll gereifter Portugieser, eine Rebsorte, die sonst nicht immer im Fokus steht.
Als zweiten Wein haben wir das Spätburgunder Flaggschiff Fraugarten vom Weingut Bunn Strebel in der Verkostung. Ein wirklich großartiger Pinot Noir, der uns gezeigt hat, dass auch in Rheinhessen solche großen Spätburgunder entstehen können.
Also viel Spaß mit unserer Weihnachtsverkostung. Gönnt euch etwas Gutes mit euren Lieben und Frohe Weihnachten.
Hallo zusammen,
Weißburgunder ist so eine Rebsorte, die fast jeder trinkt – aber über die kaum jemand spricht.
Zu leise, zu unauffällig, zu „nett“ Wir fanden: Zeit, das zu ändern, denn die Anbaufläche dieser Rebsorte ist in den letzten Jahren extrem gestiegen.
In dieser neuen Wernervino-Folge nehmen wir uns Weißburgunder bis 15 Euro vor und probieren uns durch zehn Weine aus ganz unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Wie viel Herkunft, Charakter und Trinkspaß kann man in dieser Preisklasse wirklich ins Glas bekommen?
Zehn Weine, zehn Handschriften, aber mit großer Qualität. Aber kann Weißburgunder in dieser Preisklasse mehr als nur „unkompliziert“? Schaut ins Video, dann kennt ihr die Antwort dazu.
Natürlich solltet ihr euch etwas Gutes im Glas gönnen und euch auf Teil 2 freuen, denn wir haben auch noch zehn weitere Weißburgunder bereitliegen.
Herzlich willkommen zu unserer heutigen Verkostung!
Furmint ist eine uralte ungarische Rebsorte, welche bereits seit 1623 bekannt ist. Wie beim Riesling ist ein Elternteil der Heunisch. Der andere ist die Alba Imputotaro. Herkunft wahrscheinlich Italien. Die Beere ist dickschalig, spätreifend, frostanfällig, verträgt aber Trockenheit gut. In Österreich ist sie seit 1987 wieder als Qualitätsweinsorte zugelassen. Im Burgenland entwickelt sich eine neue Liebe zum Furmint. Die Rebsorte steht nicht nur für Tokayer, sondern liefert auch fantastische trockene Weine. Es sind sehr extraktreiche, säurebetonte Tropfen.
Wir probieren heute dreimal Furmint von drei Spitzenwinzern aus dem Burgenland. Dem Weingut Ernst Triebaumer aus Rust, dem Weingut Weningermit einem Furmint aus Sopron und dem Weingut Rosi Schuster, welches von ihrem Sohn Hannes geleitet wird. Formidable Tropfen aus der Furminttraube, welche in warmen Regionen unserer Meinung nach die bessere Alternative ist. Alle drei Winzer arbeiten übrigens biologisch oder biodynamisch.
Viel Spaß.