Hier findet ihr unsere On Tour Folgen. In ihnen sind bei bei Winzern, um über das Weingut und die Weine zu berichten. Was bedeutet Weinmachen für sie und was für Weine machen sie? Das und vieles andere wird hier beantwortet.
Burkhard ist heute auf On-Tour im schönen Iphofen. Der Zehntkeller ist nicht nur Weingut, sondern auch Hotel und Restaurant. Er befindet sich seit Anfang des 19. Jahrhunderts im Familienbesitz. Heutige Inhaberin des Betriebes ist Frau Gabriele Seufert. Zur Seite stehen ihr Klara Zehnder und als Kellermeister Johannes Weickert. Beide stellen heute das Weingut vor, das biologisch arbeitet und Bioland zertifiziert ist. Der Schwerpunkt liegt auf den Weißweinen aus den großen Keuperlagen in Iphofen und Umgebung. Man merkt die enge Verbindung von Restaurant und Weingut, denn die überwiegend im Edelstahl ausgebauten Weißweine sind von der Fruch geprägte Speisenbegleiter für die gehobene Küche.
Viel Spaß und den Sylvanerschoppen nicht vergessen.
Herzlich willkommen im Rheingau. Die Familie König betreibt bereits seit dem 17. Jahrhundert Weinbau. Das Weingutliegt oberhalb von Assmanshausen in Landhaus Kenner. Die Lage Assmanshauser Höllenberg gilt vielfach als die Pinot-Lage in Deutschland schlechthin. Zwischen Rüdesheim und Assmannshausen liegen die steilsten Lagen des Rheingaus. Der Boden besteht aus violettem Phyllit-Schiefer, einzigartig. Philipp König musste in jungen Jahren bereits 2015 das Weingut übernehmen. Er zählt heute zu den größten Winzertalenten in Deutschland. Das Weingut Robert König steht für absoluten Spitzen-Spätburgunder in Deutschland. Seit 2015 sind die Weine noch filigraner geworden und haben sehr in ihrer Komplexität und Lagerfähigkeit gewonnen. Die Cassisnote ist dabei ganz typisch für den Höllenberg. Der Schwerpunkt des Weingutes ist mit 83% natürlich der Spätburgunder, gefolgt vom Frühburgunder mit 5%. Die Verkostung zeigte dann auch, dass man es hier mit einem der großen Spätburgundermacher zu tun hat. Viel Spaß und schenkt Euch unbedingt einen Spätburgunder ein.
Es gibt Weingüter, da freust Du Dich schon eine Literflasche aufzumachen. Wenn Du dann auch noch das Portfolio probieren kannst, dann ist das Plaisir pur. Das Weingut ist nicht nur ein Weingut, sondern ein Chateau, eine Weihestätte des Rieslings.
Wir sind heute in Kiedrich auf dem Weingut Robert Weil. Es zeigt sich, dass Interviews mit wirklichen Weltklassewinzern höchst angenehm sind. Große Weine werden nur von großen Persönlichkeiten gemacht. Wilhelm Weils Weingut ist auf dem internationalen Parkett der große Markenbotschafter für deutschen Qualitätsweinbau. Das charakteristische hellblaue Etikett steht für Rieslinge der Spitzenklasse im trockenen, halbtrockenen und restsüßen Bereich. Seit den 1990er Jahren hat Wilhelm Weil mit edelsüßen Weinen das Weingut zu weltweitem Renommee geführt. Wir konnten aus erster Hand vieles über Geschichte und Zukunft des Weingutes erfahren.
Schenkt Euch dazu unbedingt einen Riesling ein. Die einzige Rebsorte des Weingutes.
Hallo zusammen,
heute sind wir im Paradies. Direkt neben der bekannten Lage Bullenheimer Paradies befindet sich der Weinort Seinsheim. Dort ist das Weingut Schilling ansässig, über das wir schon vor einiger Zeit berichtet und die Weine dazu verkostet haben. Klaus Schilling baut seit 2007 die inzwischen 5ha Rebfläche selbst aus und vermarktet sie. Inzwischen übernehmen mehr und mehr Aufgaben im Weingut seine Tochter Sophia und ihr Mann Sebastian. Angebaut werden Müller-Thurgau, Silvaner, Bacchus, Domina, der in Seinsheim besonders heimische Traminer, Rotling, Scheurebe und Weißer Burgunder. Neben dem vor Ort vorkommenden Keuper wachsen die Reben auch auf den Muschelkalklagen in Retzbach und Stetten.
Ein wahrlich interessanter Mix, der großartige Weine hervorbringt, die wir bei unserer Verkostung sehr mochten. Deswegen war es uns ein besonderes Anliegen auch ein On Tour zu machen. Sophia hat sich auch gerne dazu bereiterklärt. Also gönnt euch etwas Gutes im Glas und erfreut euch an unserem neuesten On Tour.
Wie versprochen, gibt es heute das zweite On-Tour über das Weingut J. B. Becker aus Walluf. Diesmal geht es um die Spätburgunder, welche zu den besten in ganz Deutschland gehören. Eigentlich arbeitet das Weingut biologisch, ist jedoch nicht zertifiziert. Wie schon beim ersten Besuch war sehr schnell klar, dass hier kompromislos auf Qualität gesetzt wird. Herr Becker möchte keine Kopien erzeugen, sondern eigenständige Produkte. Darum heißt hier der Spätburgunder auch Spätburgunder und nicht Pinot Noir. Er wird nicht in die Burgunderflasche abgefüllt, sondern in die traditionelle Rheingauflasche. Wir konnten hinter die Geheimnisse des Drucktankentlastungsverfahrens und des Rheingau Rot Weiß schauen.
Wir waren von der Qualität der Weine abermals begeistert. Rieslinge und Spätburgunder auf
Weltklasseniveau.
Hallo zusammen,
wir melden uns heue am Sonntag mit einem neuen On Tour zurück. Vor ein paar Wochen waren wir nochmals in Greuth unterwegs, haben aber dieses Mal Carolin Meyer besucht, die sich für uns und für euch Zeit nahm, um ihr Weingut zu präsentieren. Das Weingut Weinbau Meyerwird von Hans Meyer geleitet. Unterstützt wird er von seiner Tochter Carolin, die mehr und mehr Aufgaben im Weingut übernimmt. Darüber hinaus war sie auch von 2019-2022 Fränkische Weinkönigin. Pandemiebedingt war dies die längste Amtszeit einer Weinkönigin.
Das Weingut steht natürlich für Silvaner, der auf dem Keuperboden herrlich gedeiht, aber auch Scheurebe, Weißburgunder und Chardonnay spielen eine große Rolle im Weingut. Darüber hinaus werden auch kleinere Parzellen mit weiteren Rebsorten bewirtschaftet.
Wir konnten uns trotz des Windes beim Dreh ein paar Sequenzen im Weinberg drehen und euch dadurch auch den Boden im Keuperland einmal näherbringen. Aber auch Wein wurde probiert.
Seid also gespannt auf die Weine und gönnt euch etwas Gutes.
Seit langer Zeit haben wir es endlich beide geschafft das Weingut J. Störrlein & Krenigwieder zu besuchen. Randersacker heißt Muschelkalk, und auf diesem Familienweingut versteht man diesen Boden ganz genau. Eigentlich sind der Boden und seine Behandlung das Wichtigste an der ganzen Weinbereitung, denn Fehler kann man im Keller nicht mehr korrigieren. Die Weine des VDP-Weingutes wirken unheimlich ehrlich, geradlinig und spiegeln das Terroir glänzend wider. Das Weingut gehört zur „Trias“-Gruppe, die sich das Terroirtönige am Wein auf die Fahnen geschrieben hat. Die wichtigste Rebsorte ist der Silvaner, gefolgt von den Burgundersorten und Riesling. Das Weingut wurde in den 60er Jahren von Armin und Ruth Störrlein aufgebaut. Durch Heirat erfolgte dann die Fusion der Weingüter Störrlein und Krenig. Heute ist Martin Krenig der Chef in Sachen Weinbau und ergänzt sich mit Armin Störrlein im Keller. Christiane Störrlein-Krenig kümmert sich zusammen mit Ruth Störrlein um Verkauf und das Organisatorische. Familybusiness.
Wir durften großartige Silvaner und Rieslinge, aber auch die neuen Rebsorten des Weingutes, Chardonnay und Sauvignon Blanc, probieren. Formidable Tropfen allesamt. Leider hat die Zeit nicht mehr für die Rotweine gereicht. Das werden wir aber im Rahmen einer Verkostung noch nachholen.
heute sind wir in Purbach im sonnigen Burgenland bei einer Winzerlegende zu Gast. Birgit Braunstein führt ihr 22 ha großes Spitzenweingut, das von der Familie bereits seit über 400 Jahren bewirtschaftet wird.
Die Rieden liegen in den Spitzenlagen am Leithaberg, wo Schiefer, Muschelkalk und kristalliner Quarz die perfekte Basis für große Weine bilden. 1999 begann sie mit der Umstellung auf biologischen Weinbau, 2009 erfolgte die Zulassung beim Demeter-Verband. Wir durften die Weine in den Rieden verkosten, was ein absolut besonderes Erlebnis war. Mit ihrem Geländewagen und per pẹdes apostolọrum kamen wir in kleine Paradiese und Kleinodien. Blumenwiesen, wie man sie seit der Kindheit nicht mehr gesehen hat, Bienenvölker, die grad am Schwärmen waren und auch Ziegen, die im Kreislauf der Reben eine wichtige Rolle spielen und auf der Weide neben der Zieselwiese standen. Einmal bekam ich von Birgit den Zuruf, ich solle Obacht geben, vor mir auf dem Weg sei eine Äskulapnatter. Die Rieden strahlen etwas Spezielles aus, an solchen Orten werden große Weine gemacht. Aber nur von WeinmacherInnen, die den Zugang zu diesem Mileu haben und gnadenlose QualitätsfanatikerInnen sind. Zum Glück ist das hier der Fall.
Was wir auf den Rieden und später in der Vinothek probieren durften, gehört zu den großen Tropfen Österreichs.
Endlich hat es geklappt, Kerstin und Richard Östreicher in Sommerach zu besuchen. Vor einigen Jahren durften wir bereits ein On-Tour machen, bei dem wir die Beiden kennenlernten. Zwei Burgunderverrückte im besten Sinne. Sehr sympathisch und kunstinteressiert. Wahrscheinlich braucht es solche Menschen, um großartige Weine zu machen. Der Winzer spiegelt sich in seinem Produkt wider, und dieses braucht keinen Vergleich mit großen Franzosen zu scheuen. Hier gehört Weißburgunder zu den großen Weinen Frankens. Die Spätburgunder brillieren durch Eleganz, und der Chardonnay lässt von Meursault träumen, jedoch mit der gewissen Note Östreicher. Der Silvaner gehört mit zur fränkischen Spitze. Alle Weine werden spontanvergoren und durchgegoren ausgebaut. Vielen Dank an Euch beide für das Vergnügen, die Weine vom Fass probieren zu dürfen. Sie versprechen wirklich großes Kino.
Herzlich willkommen zu „Best of Gold 2023 auf der Steinburg in Würzburg.“
zum 20jährigen Jubiläum des wichtigsten Weinwettbewerbes in Franken waren 50 Jurioren eingeladen.
Einer davon war Wernervino. Die Voraussetzung für die Wettbewerbsteilnahme eines Weines ist entweder der Gewinn der Goldmedaille bei der Fränkischen Weinprämierung oder im Vorfeld das Bestehen einer sensorischen Prüfung, die ihn einer Goldmedaille für würdig befindet. Es wurden in den zehn Gruppen insgesamt 350 Weine probiert und 11 Sieger ermittelt, die den begehrten Ceratit nodosus mit nach Hause nehmen konnten. Es ist der einzige Weinwettbewerb in Deutschland, bei dem am Morgen und frühen Nachmittag verkostet wird, und am Abend bereits die Siegerehrung stattfindet. Da sind wir Franken sehr behände.
Am nächsten Tag folgte eine Exkursion zu den beiden Weingütern „2Naturkinder“ in Kitzingen und Zehntkeller in Iphofen. Davon einige Bilder, Details wird es in Verkostungen bei uns geben.
Wir danken dem Präsidenten des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann und Andreas Göpfert mit seinem Team und natürlich den Fränkischen Weinprinzessinnen mit ihrer Weinkönigin Eva Brockmann, sowie der charmanten Moderatorin und ehemaligen Deutschen Weinprinzessin, Klara Zehnder. Eine fulminante Präsentation des Weinbaus in Franken. Uns hat es Spaß gemacht und es würde uns freuen auch im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Der Wettbewerb ist stark verbunden mit Hermann Mengler, auch bekannt als „Doc Sylvaner.“ In diesem Jahr geht er in den wohlverdienten Ruhestand und wird sicherlich stark vermisst werden. Nicht nur als Initiator des Wettbewerbes, sondern als Wegbereiter des Qualitätssprungs des fränkischen Weines. So war 2003 ein sehr schwieriger Jahrgang mit heißem Wetter und hohen Alkoholgraden, welche die Sylvaner etwas plump schmecken ließ. Dies war auslösendes Moment für Hermann Mengler eine Qualitätrevolution im Fränkischen Weinbau, sowie den Wettbewerb zu initiieren. Seitdem hat sich der Stil der fränkischen Paradesorte extrem gewandelt. Tannin, Fermentation und Mazeration heißen die Zauberwörter.
Hermann Menglers eigentliche Berufsbezeichnung ist „Leiter der Fachberatung Kellerwirtschaft und Kellertechnik im Bezirk Unterfranken.“ Wir von Wernervino wünschen alles Gute und bedanken uns dafür, aufgrund Ihrer Arbeit, so viele fränkische Spitzenweine hier vorstellen zu dürfen.
Viel Spaß und den Schoppen dabei nicht vergessen.