Hallo zusammen,
heute geht es nochmal nach Churfranken. Dort in Klingenberg am Main hat sich der aus Föhr stammende Bastian Hamdorfein kleines aber feines Weingut aufgebaut und macht dort auch 1,5ha vor allem natürlich Burgunder aber auch Silvaner oder Blaufränkisch. Wir haben uns zwei Silvaner (im Urlaub am Staffelsee verkostet) und einen Spätburgunder (im Wiener Keller verkostet) herausgesucht und waren durchweg begeistert und sind der Meinung, dass wir nicht zum letzten Mal einen Wein von ihm im Glas hatten.
Also gönnt euch etwas Gutes und viel Spaß beim Video.
Seit langer Zeit haben wir es endlich beide geschafft das Weingut J. Störrlein & Krenigwieder zu besuchen. Randersacker heißt Muschelkalk, und auf diesem Familienweingut versteht man diesen Boden ganz genau. Eigentlich sind der Boden und seine Behandlung das Wichtigste an der ganzen Weinbereitung, denn Fehler kann man im Keller nicht mehr korrigieren. Die Weine des VDP-Weingutes wirken unheimlich ehrlich, geradlinig und spiegeln das Terroir glänzend wider. Das Weingut gehört zur „Trias“-Gruppe, die sich das Terroirtönige am Wein auf die Fahnen geschrieben hat. Die wichtigste Rebsorte ist der Silvaner, gefolgt von den Burgundersorten und Riesling. Das Weingut wurde in den 60er Jahren von Armin und Ruth Störrlein aufgebaut. Durch Heirat erfolgte dann die Fusion der Weingüter Störrlein und Krenig. Heute ist Martin Krenig der Chef in Sachen Weinbau und ergänzt sich mit Armin Störrlein im Keller. Christiane Störrlein-Krenig kümmert sich zusammen mit Ruth Störrlein um Verkauf und das Organisatorische. Familybusiness.
Wir durften großartige Silvaner und Rieslinge, aber auch die neuen Rebsorten des Weingutes, Chardonnay und Sauvignon Blanc, probieren. Formidable Tropfen allesamt. Leider hat die Zeit nicht mehr für die Rotweine gereicht. Das werden wir aber im Rahmen einer Verkostung noch nachholen.
heute startet Rheinhessen. Mirjam Schneider leitet heute das Weingut in sechster Generation. Die Geschichte des Mischbetriebes geht zurück bis in das Jahr 1713. Es wird traditionell auch Ackerbau betrieben, so wie es früher in den meisten Familienweingütern üblich war. Auch wenn es für viele Franken überraschend klingt, Rheinhessen ist das größte Silvaneranbaugebiet Deutschlands, auch wenn man ihm dort oft nicht die gleiche Verehrung entgegen bringt. Bei unseren Proben haben wir aber auch dort schon exquisite Tropfen entdeckt, folglich beginnt Burkhard heute mit einem Edelmann Silvaner. Und wenn er mal in Schwung ist, folgt natürlich Weißburgunder.
Das Weingut Leindl ist eine Neugründung im Kamptal aus dem Jahre 2013. Georg Leindl war zuvor zwanzig Jahre in der Forschung und Weinberatung tätig und hatte schon lange den Wunsch, seine eigenen Weine zu machen. Die Erfolge stellten sich dann schnell ein: Decanter Gold für seinen Grünen Veltliner Seeberg 21, sowie beim Falstaff Riedencup 2021. Das Kamptal verfügt über besondere klimatische Bedingungen. Das heiße, pannonische Becken und die Kühle des Waldviertels im Norden schaffen die Voraussetzungen große Weine machen zu können. Die Wiener Oldies hatten ihren Spaß mit Riesling und grünem Veltliner.
in Franken werden fantastische Sylvaner gemacht. Wir können aber auch Riesling. Das Bürgerspital zum Heiligen Geisthat mit 27% der Rebfläche für ein fränkisches Weingut einen relativ hohen Rieslinganteil.
Es wurde 1316 von Johannis und Mergardis von Steren gegründet. Heute gehört das Bürgerspital zu den größten Weingütern in Deutschland und beweist, daß große Betriebe auch Spitzenqualität erzeugen können. Es gehört zu den hervorragenden Erzeugern in Franken, ein Verdienst von Gutsdirektor Robert Haller und dem ganzen Team. Wir haben heute einfach mal Lust bekommen gereifte Rieslinge aus den Spitzenlagen des Weingutes zu probieren. Wie nicht anderszu erwarten, hat sich dann doch ein Sylvaner eingeschlichen, da man eine fränkische Weinprobe nicht ohne Sylvaner machen kann.
Grandiose Weine vom Muschelkalk.
Stefan Vetter ist einer der ersten Naturweinwinzer in Franken. Das Weingut wurde 2010 gegründet, 2012 erfolgte der Umzug nach Gambach, nördlich von Würzburg. Die Terrassenanlagen oberhalb des Mains bringen Sylvaner von großer Individualität, Präzision und Fließgeschwindigkeit hervor.
Der Pinot Noir kommt heute vom Weingut Singer-Fischer aus Groß-Winternheim in Rheinhessen. Ein Familienbetrieb mit 12 ha Rebfläche, bei dem rote und weiße Rebsorten zu gleichen Anteilen vertreten sind.
Die Trauben für den Rosé von Thomas Patek stammen von 30 Jahre alten Domina Reben, die auf Muschelkalk wachsen. Spontanvergährung im 500l Tonneau könnte eine spannende Sache werden.
Ziel des Weingutes Gageraus Deutschkreutz, ist die Quadratur des Weines. Dieses Quadrat ist auch auf den Etiketten des Weingutes abgebildet. Der Quattro, den wir heute probieren, hat seinen Namen von den vier Rebsorten, aus denen er besteht: Cabernet Sauvignon, Blaufränkisch, Merlot und Zweigelt.
Viel Vergnügen.
Stefan VetterSylvaner 2021. 40 Wernerpunkte Weingut Singer-FischerSchlossberg Spätburgunder 2016. 40 Wernerpunkte Thomas PatekRosé 2021. 43 Wernerpunkte Weingut GagerCuvée Quattro 2012. 44 Wernerpunkte
Heute probieren wir die Weine von Daniel Sauer, also vom Weingut Rainer Sauer, einem der ganz großen Silvanerspezialisten in Deutschland, der aber auch noch erstklassige Rieslinge produziert. Die Paradelage ist hier der Escherndorfer Lump, bzw. die GG-Lage Escherndorf am Lumpen 1655. Die Lage hat die Form eines Parabolspiegels und macht aus jedem einen glühenden Muschelkalkfan.
Daniel bringt hier auch in heißen Jahren Cool Climate Weine auf die Flasche. Die Weine sind schlank und präzise gearbeitet, der Fleiß und die Aufmerksamkeit mit der die Reben bedacht werden, sind bei jedem Schluck spürbar. Dies beginnt schon beim Gutswein und setzt sich durch das ganze Sortiment bis zum GG fort. Die Hand des Winzers ist in jedem Wein spürbar und der Begriff Terroir zeigt sich in seiner ganzen Bedeutung. Man spürt die großen Ansprüche, die der Winzer an sich und sein Produkt stellt, in guten, wie in schwierigen Jahrgängen. Fränkische Bescheidenheit und Weine von Weltklasse.
Wir verkosten heute auch gereifte Jahrgänge und sind begeistert. Es wird unbedingt Zeit ein weiteres What´s up zu machen.
wie in jedem Jahr steht heute bei uns eine der berühmtesten Lagen im Mittelpunkt. Der Würzburger Stein. Für uns immer einer der Höhepunkte im Jahr.
Der Würzburger Stein soll es der Lieblingswein Goethes gewesen sein und er ist im britischen Königshaus sehr beliebt. Der älteste trinkbare Wein der Welt ist ein 1540er Würzburger Stein im Bocksbeutel und wird im Bürgerspital aufgehoben. Würzburger Stein ist einfach eine Lage der Superlative und wir beide sind im Studium in Würzburg mit ihr in Berührung gekommen und sie hat uns nicht mehr losgelassen.
Die heutige Verkostung zeigt den hohen qualitativen Stand der fünf beteiligten Weingüter. Wir testen wie immer die Erste Lage Silvaner trocken Würzburger Stein. Dieses Mal haben wir aber zur Feier unserer 1100. Folge auch drei Weißburgunder aus der Lage Stein mit dabei. Wir sind der Meinung, dass sich auch der Weißburgunder in Würzburgs bekanntester Lage sehr wohl fühlt und sehr schöne Weine hervorbringt. Viel Vergnügen und macht Euch einen Silvaner dazu auf.
heute erfüllen wir gerne den Wunsch unserer Zuschauer eine Verkostung von Gutsweinen zu machen. Wir haben uns für die Rebsorte Silvaner, den Jahrgang 2021 und eine Preisobergrenze von zehn Euros entschieden. Der Schwerpunkt liegt bei Franken, es sind aber auch Weine aus Rheinhessen mit dabei und es wird zwei Teile geben. Teil 2 folgt schon am kommenden Mittwoch.
Gutsweine sind der Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie. Beim VDP stammen die Weine aus gutseigenen Lagen und entsprechen den strengen Standards. Der Gutswein wird als Wein ohne Lagenname vermarktet, beim VDP ist der Ertrag auf 75 Hektoliter beschränkt. Das Etikett trägt den Namen des Weingutes, die Region und die Rebsorte.
Heute also die ersten sechs Weine, wobei bewußt nicht alle von VDP-Weingütern stammen. Das Weingut Bischelist unter den beiden Brüdern Christian und Matthias Runkel zu einem der aufstrebenden Stars in Rheinhessen aufgestiegen. Die Krönung war sicherlich die Aufnahme in den VDP mit dem Jahrgang 2018.
Das einzige Weingut am zentralen Marktplatz in der historischen Altstadt Iphofens ist das Weingut Johann Ruck. Der Gutswein wird im traditionellen alten Bocksbeutel abgefüllt, der nach dem Öffnen sofort den Duft von Keuper und Silvaner verströmt.
Das Weingut Bickel-Stumpf wurde 1976 durch Heirat von Reimund Stumpf und Karin Bickel gegründet. Mittlerweile haben Manuela und Matthias Stumpf die Leitung übernommen und erzeugen an den beiden Standorten Thüngersheim und Frickenhausen, auf Muschelkalk und Bundsandstein, fränkische Spitzengewächse.
Das Weingut H. Deppisch wird biodynamisch bewirtschaftet und die Weine werden spontan vergoren. Christian Deppisch arbeitet nach der Lehre im Bürgerspital und Studium in Geisenheim, bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. Mineralische Silvaner vom Muschelkalk.
Es folgt das Weingut Glaser-Himmelstoß aus Dettelbach und Nordheim. Durch Heirat brachten Wolfgang Glaser aus Nordheim und Monika Himmelstoß aus Dettelbach das Weingut zusammen. In die Leitung des Weingutes ist mittlerweile auch Tochter Julia eingestiegen. Das Weingut ist einer Top-Betriebe in Franken.
In Escherndorf liegt das Weingut Michael Fröhlich. Ziel des Weingutes ist es klare Frucht, fränkisch geprägt auf die Flasche zu bringen. „Es muss nicht alles Lump sein. Aber ohne Lump ist alles nichts.“ Das Weingut liegt natürlich in der Bocksbeutelstraße und gehört zu den fränkischen Spitzenweingütern. Muschelkalk genial.
Viel Spaß und den Silvanerschoppen nicht vergessen.
Hallo zusammen,
Burkhard beginnt heute mit einem Silvaner vom Weingut Manz aus Weinolzheim in Rheinhessen.
Rheinhessen ist immer noch der größte Silvanerproduzent im Deutschland und es wäre sicherlich interessant für die Rebsorte auch dort auf GG-Niveau zu produzieren. Heute gibt es aber einen Basissilvaner, der durchaus entzücken kann.
Ralf hat heute den Schwerpunkt Weinviertel. Die Region bringt wunderbare Weiß- und Rotweine hervor. Gestartet wird heute mit dem Weingut Dürnberg. Hier hat in 2022 eine Revolution stattgefunden. Man konnte Aktionär und Miteigentümer werden. Die Qualität der Weine war schon immer hoch und man konnte sich leicht in diese verlieben. Heute wird ein Traminer probiert. Eine schwierige, aber sehr alte Rebsorte. Meistens bist Du froh ein Achtel zu schaffen und dann was anderes probieren zu können. Aber nicht hier.
Träume von Argentinien und Malbec folgen. Messi ist Weltmeister aber Pinola ist ein Sportsmann und eigentlich mittlerweile Franke. Burkhard träumt vom Asado und der Malbec der Domaine Bousquet. Läuft.
Das was Rudi und Anita Schwarzböck auf die Flasche bringen ist Leidenschaft pur. Die beiden erzeugen präzise wie auch authentische Weine, die das Terroir des südlichen Weinviertels perfekt widerspiegeln. Im Test heute eine GV Privat Reserve von 2015 aus dem Akazienfaß.
Hallo zusammen,
heute melden wir uns aus dem Rothenburger Ausweichkeller. Wir dachten uns, es wird mal wieder Zeit Wein aus Franken, ähh Frankreich zu probieren. Wir hatten Lust aus Riesling und Sylvaner. Und wo muss man in Frankreich hin, wenn man darauf Lust hat? Natürlich ins Elsass.
Wir probieren beide Rebsorten von zwei Domaines.
Einmal probieren wir Sylvaner und Riesling Grand Cru von der Domaine Ostertag, die ihr in Epfig finden könnt. Zum anderen probieren wir die gleichen Rebsorten von der Domaine Kientzler, die ihr in Ribeauvillé finden könnt. Beide Weingüter arbeiten biologisch bzw. biodynamisch und machen wirklich ganz tolle Weine, die ihr probieren solltet. Am besten mit diesem Video. Also gönnt euch was Gutes und bis Sonntag.