Hallo zusammen,
heute wollen wir euch ein junges Weingut aus Wien präsentieren. Die Rede ist von Weinbau Sackl. Das Weingut wird vom Ehepaar Patricia und Florian Sackl geführt, die eigentlich gebürtig aus keiner Weinregion kommen. Sie ist Oberösterreichin und er ist Kärntner. Aber die beiden machen seit einiger Zeit in Wien Wein und machen immer mehr von sich Reden. Die beiden haben kein großes Weingut und es sind auch nur wenige Weine im Programm: ein Rosé, zwei Mal Gemischter Satz, Grüner Veltliner, Chardonnay sowie in rot Pinot Noir und Zweigelt. Von diesen Weinen wollen wir euch heute drei Weine zeigen, die die Klasse des Weinguts gut wiedergeben können.
Also viel Spaß bei unserer Sonntagsfolge.
der erste Wein heute kommt aus Franken. Genauer gesagt, aus Eußenheim. Das Weingut Höfling ist ein ganz traditionelles Familienweingut und seit 2007 leiten Klaus und Miriam Höfling den Betrieb. Das Weingut besteht seit den 80er Jahren, mit Heckenwirtschaft und Vinothek. Die Qualität der Weine steht bei allem im Mittelpunkt und das spürt man.
Eine gereifte Reserve vom Grünen Veltliner vom Winzerhof Stift kommt heute in Wien ins Glas. Der Familienbetrieb liegt in Röschitz, südlich der Weonstadt Retz im Weinviertel. Franz Stift schafft es sehr prägnante Weine auf die Flasche zu bringen, die hervorragend reifen können.
Die Domaine Meyer-Fonné liegt in Katzenthal im Elsaß. Seit 1992 wird das Weingut von Felix Meyer geleitet und umfasst 15 ha, darunter fünf Grands Cru Lagen. Burkhard testet natürlich Pinot Blanc.
Zum Abschluß gibt es heute gereiften Rotgipfler aus der Thermenregion. Das Weingut Leo Aumannliegt in Tribuswinkel bei Baden. Wenn man das richtige K.u.K.-Feeling sucht, ist man im feudalen Kurort Baden richtig. Leo Aumann ist einer dieser Zauberer, die der autochtonen Rebsorte große Weine entlocken können.
willkommen bei Wernervino.
Wir probieren heute Weine des Weingutes Braunewell aus Essenheim in Rheinhessen.
Die Geschichte der Familie begann 1655, als der Hugenotte Francois Breiniville nach Essenheim zog, dort heiratete und der Familienname in Braunewell geändert wurde. Seitdem betreibt die Familie Weinbau. Heute wird das Weingut von Axel Braunewell und seiner Frau Ursula zusammen mit den Söhnen Stefan und Christian geführt.
Die Weine kennzeichnet die lange Reifezeit am Rebstock. Die letzten Trauben werden oft im November gelesen. Im Vordergrund stehen in Essenheim intensive Kalkböden. In den letzten zehn Jahren ging die Entwicklung steil nach oben.
Ein wichtiger Faktor hierfür war bestimmt die sehr gute Ausbildung der Jungwinzer: Stefan Braunewell lernte bei den beiden Pfälzer Weingütern Rebholz und Meßmer. Sein Bruder Stefan war bei Knipser, Wittmann und den Rings-Brüdern.
Beide sind wie ihr Vater Absolventen der Wein-Hochschule Geisenheim. Wir hatten sehr viel Spaß mit den Weinen.
Burkhard testet heute zwei Weine von Philipp Jailet aus der Pfalz. Sein Vater Joachim ist Außenbetriebsleiter bei Von Winning. Philipp startete im Jahre 2016 mit seiner ersten Lese seine Linie „Jaillet Wein“ mit einer Fläche von 0,12 Ha. Nach und nach kam immer mehr Fläche hinzu, sodass es inzwischen bereits 1,1 Ha sind. Bewirtschaftet werden bekannte Lagen wie: Deidesheimer Mäushöle, Deidesheimer Paradiesgarten, Haardter Herrenletten. Bei der Suche im Internet fällt der Name des Weingutes auf, denn es firmiert unter „Philipp Jaillet Viticulteur“ und klingt damit sehr französisch. Ein Weingut, das man im Blick haben sollte. Burkhard probiert heute einen Riesling aus dem Paradiesgarten und einen Fumé Blanc.
Vom Weingut KL, Kerstin Laufer, kommt der heutige Sylvaner. Die Jungwinzerin hat in den letzten Jahren eine starke Entwicklung durchgemacht: ihr Sylvaner von heute ist eine gereifte Version von dem aus dem Jahre 2017. Man darf gespannt sein. Über Kerstin Laufer gibt es übrigens ein On-Tour bei uns: einfach mal reinschauen! Ein What’s up ist aber überfällig.
Den Abschluß bildet heute ein Weißburgunder GG von einem Altmeister aus Baden. Vom Weingut Dr. Heger aus Ihringen kommt das Weißburgunder GG aus dem Jahrgang 2011.
Viel Spaß und Schoppen nicht vergessen!
Philipp JailletParadiesgarten Riesling 2018. 43 Wernerpunkte KL-WeineSilvaner 2017. 40 Wernerpunkte Philipp JailletFumé Blanc 2018. 42,5 Wernerpunkte Weingut Dr. HegerIhringer Schlossberg Weißburgunder GG 2011. 46 Wernerpunkte
heute erfüllen wir gerne den Wunsch unserer Zuschauer eine Verkostung von Gutsweinen zu machen. Wir haben uns für die Rebsorte Silvaner, den Jahrgang 2021 und eine Preisobergrenze von zehn Euros entschieden. Der Schwerpunkt liegt bei Franken, es sind aber auch Weine aus Rheinhessen mit dabei und es wird zwei Teile geben. Teil 2 folgt schon am kommenden Mittwoch.
Gutsweine sind der Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie. Beim VDP stammen die Weine aus gutseigenen Lagen und entsprechen den strengen Standards. Der Gutswein wird als Wein ohne Lagenname vermarktet, beim VDP ist der Ertrag auf 75 Hektoliter beschränkt. Das Etikett trägt den Namen des Weingutes, die Region und die Rebsorte.
Heute also die ersten sechs Weine, wobei bewußt nicht alle von VDP-Weingütern stammen. Das Weingut Bischelist unter den beiden Brüdern Christian und Matthias Runkel zu einem der aufstrebenden Stars in Rheinhessen aufgestiegen. Die Krönung war sicherlich die Aufnahme in den VDP mit dem Jahrgang 2018.
Das einzige Weingut am zentralen Marktplatz in der historischen Altstadt Iphofens ist das Weingut Johann Ruck. Der Gutswein wird im traditionellen alten Bocksbeutel abgefüllt, der nach dem Öffnen sofort den Duft von Keuper und Silvaner verströmt.
Das Weingut Bickel-Stumpf wurde 1976 durch Heirat von Reimund Stumpf und Karin Bickel gegründet. Mittlerweile haben Manuela und Matthias Stumpf die Leitung übernommen und erzeugen an den beiden Standorten Thüngersheim und Frickenhausen, auf Muschelkalk und Bundsandstein, fränkische Spitzengewächse.
Das Weingut H. Deppisch wird biodynamisch bewirtschaftet und die Weine werden spontan vergoren. Christian Deppisch arbeitet nach der Lehre im Bürgerspital und Studium in Geisenheim, bei der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau. Mineralische Silvaner vom Muschelkalk.
Es folgt das Weingut Glaser-Himmelstoß aus Dettelbach und Nordheim. Durch Heirat brachten Wolfgang Glaser aus Nordheim und Monika Himmelstoß aus Dettelbach das Weingut zusammen. In die Leitung des Weingutes ist mittlerweile auch Tochter Julia eingestiegen. Das Weingut ist einer Top-Betriebe in Franken.
In Escherndorf liegt das Weingut Michael Fröhlich. Ziel des Weingutes ist es klare Frucht, fränkisch geprägt auf die Flasche zu bringen. „Es muss nicht alles Lump sein. Aber ohne Lump ist alles nichts.“ Das Weingut liegt natürlich in der Bocksbeutelstraße und gehört zu den fränkischen Spitzenweingütern. Muschelkalk genial.
Viel Spaß und den Silvanerschoppen nicht vergessen.
zunächst sind wir auf ehemals römischen Boden, in Carnuntum. Getestet wird der erste Jahrgang von Karoline Taferner, ein Chardonnay aus der Ried Schüttenberg, der im Barrique ausgebaut wurde. Vor einigen Jahren waren wir bei ihr und ihrem Vater für ein On-Tour auf dem Weingut.
Es folgt aus der Steiermark ein Grauburgunder. vom Weingut Musteraus Gamlitz. Ein relativ junges Familienweingut, welches sich dem Anbau extravaganter Weine widmet, welche die zentraleuropäische Weinlandschaft repräsentieren.
Kellermeister ist Reinhard Muster, der sehr stark mit Holz arbeitet, aber in einer sehr gekonnten Art und Weise.
Eine Rieslaner Auslese vom Weingut Johann Ruck aus Iphofen steht dann auf dem Programm. Das Weingut zählt für uns zu den Schrittmachern in Franken. Eines der Weingüter, die in den 80ern schon den modernen Frankenwein mitprägten. Übrigens gibt es ein schönes On-Tourbei uns über das Weingut.
Heute sind die Spontis sehr von Österreich geprägt. Aus dem Kamptal kommt die Grüne Veltliner Reserve vom Weingut Christoph Edelbauer. Das Bio-Weingut liegt in Langenlois und umfasst zwölf Hektar Rebfläche. Das 2013 fertiggestellte Anwesen liegt inmitten in den Langenloiser Reben. Die Weine sind eher schnörkellos aber unheimlich spannend.
Herzlich willkommen zum ersten What´s up in diesem Jahr.
2016 waren wir zum ersten Mal auf dem Winzerhof Nagelin Dettelbach. Wir konnten damals den ersten Jahrgang von Tobi probieren. Die Weine haben damals schon einiges versprochen und die Ideen und Ziele von Tobi klangen wirklich sehr erfolgversprechend.
Nach fast sieben Jahren sind wir wieder vor Ort. Wir hatten über die letzten Jahre immer wieder Gelegenheit Weine zu probieren, wobei immer mehr eine überzeugende Handschrift ersichtlich wurde. Heute gehört der Winzerhof zu den hervorragenden Erzeugern in Franken. Tendenz weiter steigend.
Was wir an Sylvaner, Scheurebe, Weißburgunder und Chardonnay probieren durften ist auf dem Weg in die Spitzenklasse. Tobi hat die Flächen erweitert und Weinberge mit alten Reben im Portfolio. Sehr gekonnter Holzeinsatz, Spontangärung und Umgang mit Maischestandszeiten zeigen, daß hier noch einiges zu erwarten ist.
Burkhard beginnt heute mit einem Pinot Noir vom Weingut Sermann von der Ahr.
Die Weintradition der Familie reicht zurück bis 1775. Seit 1936 besteht das eigene Weingut, dessen Inhaber heute Lukas Sermann ist. Drei Fünftel der Anbaufläche sind mit Spätburgunder bepflanzt, gefolgt von Frühburgunder, Riesling, Portugieser und Weißburgunder.
Vom Ökonomierat Lindkommt der Le Petit Granit aus dem Granitsteinfaß. Eine Cuvée aus vier Burgundersorten. Die Umstellung des Weingutes auf Bio erfolgte schon Mitte der 80er Jahre. Nach Abschluß ihres Studiums 2018 stieg Tochter Elena in das Weingut ein. Sie und ihr Vater führen es heute gemeinsam.
Vom Weingut Roc des Angesaus dem Roussillion kommen heute gleich zwei Weine.
Der Unic ist ein Grenache Noir von Alten Reben und der Llum, was Licht bedeutet, ist eine Cuvée aus 90% Grenache Gris und Grenache Blanc, sowie 10% Macabeo. Der Name Engelsfelsen kommt vom Schieferboden, aus dem eine Ader mit weißem Quarzit entspringt. Marjorie und Stephane Gallet studierten beide in Perpignan und fanden zunächst
durch eine gemeinsame Liebe zu Pferden zueinander. Die Rebstöcke sind bis zu 100 jahre alt
und das Weingut wird biologisch bewirtschaftet.
wir verkosten heute Rieslinge vom Weingut Inga Schmitt aus dem 10 Kilometer von Trier gelegenen Oberemmel, einem Ortsteil von Konz. Das Weinbaugebiet ist Mosel, allerdings genauer gesagt die Saar.
Inga aus Trier und David aus Augsburg haben sich während des Weinbaustudiums kennengelernt. Wenn man aus zwei Römerstädten kommt liegt es natürlich nahe seine Weine mit römischen Namen zu versehen. So lautet das Motto der Beiden auch:
Vinum novum, amicus novus.
Ein neuer Wein ist wie ein neuer Freund.
Die Rieslinge werden handwerklich, mit Spontanausbau gemacht. Jede Kreation hat ihren ganz eigenen Charakter und Ausbaustil. Die Weine tragen Namen wie Treveri, Octavian, Caesar, Minerva oder Aurel, was historisch interessierten Leuten wie uns natürlich besonders gefällt.
Wir waren sehr angetan von den Weinen und der persönlichen Handschrift von Inga und David. Da tut sich was in Oberemmel und wir werden das Weingut weiter beobachten und bestimmt in einiger Zeit nochmals verkosten.
Hallo zusammen,
Burkhard beginnt heute mit einem Silvaner vom Weingut Manz aus Weinolzheim in Rheinhessen.
Rheinhessen ist immer noch der größte Silvanerproduzent im Deutschland und es wäre sicherlich interessant für die Rebsorte auch dort auf GG-Niveau zu produzieren. Heute gibt es aber einen Basissilvaner, der durchaus entzücken kann.
Ralf hat heute den Schwerpunkt Weinviertel. Die Region bringt wunderbare Weiß- und Rotweine hervor. Gestartet wird heute mit dem Weingut Dürnberg. Hier hat in 2022 eine Revolution stattgefunden. Man konnte Aktionär und Miteigentümer werden. Die Qualität der Weine war schon immer hoch und man konnte sich leicht in diese verlieben. Heute wird ein Traminer probiert. Eine schwierige, aber sehr alte Rebsorte. Meistens bist Du froh ein Achtel zu schaffen und dann was anderes probieren zu können. Aber nicht hier.
Träume von Argentinien und Malbec folgen. Messi ist Weltmeister aber Pinola ist ein Sportsmann und eigentlich mittlerweile Franke. Burkhard träumt vom Asado und der Malbec der Domaine Bousquet. Läuft.
Das was Rudi und Anita Schwarzböck auf die Flasche bringen ist Leidenschaft pur. Die beiden erzeugen präzise wie auch authentische Weine, die das Terroir des südlichen Weinviertels perfekt widerspiegeln. Im Test heute eine GV Privat Reserve von 2015 aus dem Akazienfaß.